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CO2-Entwicklung im Verkehrssektor

Erfolgreiche CO2-Minderungen im deutschen Verkehrssektor

Der Verkehrssektor steht im Fokus der öffentlichen Debatte um den Klimaschutz in Deutschland und der EU. Dabei geht es für die deutsche Automobilindustrie um entscheidende Weichenstellungen für ihre Zukunft.

Gegenüber dem Beginn der 90er Jahre wurde die Effizienz, mit der Kraftstoff in Transportleistung umgesetzt wird, nachhaltig gesteigert. Und nachdem während der 90er Jahre zunächst noch das Wachstum der Verkehrsnachfrage diese technologischen Leistungen überkompensiert hat, gehen seitdem auch die absoluten Emissionen in Deutschland kontinuierlich zurück - eine Entwicklung, wie sie kaum ein anderes EU-Land aufzuweisen hat.

Die deutsche Automobilindustrie will dabei nicht stehen bleiben. Es gilt jetzt, die richtigen Instrumente zu finden, mit denen im europäischen aber auch im nationalen Rahmen die weitere Entkopplung von Verkehr und CO2-Ausstoß sichergestellt werden kann. Die Automobilindustrie wird hierbei ihren Beitrag mit der weiteren Steigerung der Effizienz durch neue Technologien und den Einsatz CO2-sparender alternativer Kraftstoffe leisten. Das genügt aber nicht: Es muss jetzt darum gehen, auch dort zusätzliche CO2-Einsparpotenziale zu mobilisieren, wo diese kostengünstiger als mit rein fahrzeugseitigen Maßnahmen zu erreichen sind. Die Politik hat dabei eine Schlüsselaufgabe - mit einer konsequenten Förderstrategie für Biokraftstoffe ebenso wie mit einer Umstellung der Kfz-Besteuerung auf CO2-Basis. Der im Rahmen von CARS 21 definierte "Integrierte Ansatz" weist hierfür den Weg.

Die deutschen Straßenverkehrsemissionen gehen zurück

Zunahme der CO2 Emissionen des Straßenverkehrs in der EU von 1990 bis 2006

Zunahme der CO2 Emissionen des Straßenverkehrs in der EU von 1990 bis 2006
Quelle: Europäische Umweltagentur

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Erstveröffentlichung: 06.05.2008 Letzte Aktualisierung: 06.03.2014