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Für den sicheren Transport des Gefahrguts

IAA-Symposium des VDA und des Bundesverkehrsministeriums mit Experten

Berlin, 20. August 2012.                    Mit dem weltweit wachsenden Handel und der Integration der Märkte nimmt auch der Transport gefährlicher Güter zu. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Verband der Automobilindustrie (VDA) führen daher auf der 64. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover am 24. September 2012 das IAA-Symposium "Gefahrguttag" durch, das von einer Fahrzeugausstellung begleitet wird. Auf der Veranstaltung, die mittlerweile zu den "Klassikern" der IAA Nutzfahrzeuge zählt und stets auf großes Interesse stößt, werden Fachleute aus Politik, Wissenschaft, Gewerbe und Industrie umfassend über aktuelle Entwicklungen im Gefahrgutrecht und die Erhöhung der Sicherheit von Gefahrguttransporten informieren.

Dr. Kay Lindemann, Geschäftsführer des VDA, eröffnet zusammen mit Birgitta Worringen, Leiterin der BMVBS-Unterabteilung Verkehr, Forschung, das Symposium. Helmut Rein, Leiter des BMVBS-Referats Beförderung gefährlicher Güter, erläutert anschließend die Änderungen im nationalen und internationalen Gefahrgutrecht (z. B. Ordnung über die internationale Eisenbahnbeförderung gefährlicher Güter (RID), Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR) und Europäisches Übereinkommen über die Internationale Beförderung von gefährlichen Gütern auf Binnenwasserstraßen 2013 (ADN)). Gundula Schwan, im selben BMVBS-Referat tätig, spricht über die Änderungen IMDG-Code (36. Amendment), die laufende Diskussion innerhalb der UN zu diesem Thema sowie die Herausforderungen, die der Transport von Lithium-Ionen-Batterien mit sich bringt. Die rechtlichen Fragen zum Gefahrguttransport mit der Binnenschifffahrt behandelt Manfred Weiner (BMVBS).

Dipl.-Ing. (FH) Frank Nordhoff, Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH, Werlte, stellt "innovative Ladungssicherungstechniken" z. B. für den Transport von Chemieprodukten vor, anschließend kann das Fahrzeug "live" vor dem Convention Center besichtigt werden.

Uwe Kraft, Hafenamt Bremische Häfen – sowie Gefahrgutpreis-Träger 2012 – erläutert die Überarbeitung der CTU-Packrichtlinie, bevor Dr. Frank Otremba, Dr. Thomas Goedecke, Andreas Würsig und Franziska Reich von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) umfassend die aktuellen Themen der BAM in diesem Bereich vorstellen werden. Dazu zählen Gefahrgutverpackungen, Gefahrguttanks und Unfallmechanik sowie die Anerkennung von Prüfstellen nach der Gefahrgutverordnung See (GGVSee).

Dr. Josef Kaltwasser, AlbrechtConsult GmbH, Aachen, stellt das BMVBS-Forschungsvorhaben "Erstellung einer Studie zur Gefahrguttelematik" vor und zeigt aktuelle Entwicklungen in der Verkehrstelematik auf. Dr. Torsten Tracht, ZLS, München, spricht über "Ortsbewegliche Druckgeräte", deren neue Vorschriften und ihre Anwendung. Prof. Dr. Thomas Schendler, Vorsitzender des Ausschusses für Gefahrgutbeförderung, Leiter der Abteilung 2 "Chemische Sicherheitstechnik" der BAM, referiert über die Zusammenarbeit der Gefahrgutexperten in Deutschland sowie über die Organisation des Beratungswesens. Eine Diskussionsrunde der Teilnehmer mit den Referenten
rundet die ganztägige Veranstaltung ab. Die Moderation hat Helmut Rein, BMVBS.

Das IAA-Symposium "Gefahrguttag" mit begleitender Fahrzeugausstellung findet am Montag, 24. September 2012, von 9.30 bis 17.30 Uhr im Convention Center, Saal 2, Messegelände Hannover, statt. Die Anmeldung erfolgt online unter http://www.iaa.de/besucher/veranstaltungen/veranstaltungen/fachveranstaltungen/, die Teilnahme ist kostenlos. Die 64. IAA Nutzfahrzeuge findet vom 20. bis 27. September 2012 in Hannover statt. Sie wird vom VDA veranstaltet und ist mit über 1.800 Austellern die weltweit wichtigste Leitmesse für Transport, Mobilität und Logistik.

Erstveröffentlichung: 20.08.2012