Pressemeldungen

Deutsche Automobilindustrie ist internationaler Vorreiter bei niedrigem Ressourcenverbrauch

Berlin, 28. Dezember 2014

Ganzheitlicher Umweltschutz in der Automobilproduktion

Beim Umweltschutz konzentriert sich die deutsche Automobilindustrie – nach der erfolgten weitgehenden Eliminierung von Schadstoffen aus dem Abgas und der Recyclingfähigkeit aller Fahrzeuge – nicht nur auf die Effizienz und den CO2-Ausstoß ihrer Fahrzeuge. Auch bei der Automobilproduktion verfolgen die deutschen Hersteller und Zulieferer das ehrgeizige Ziel, Emissionen und Abfälle zu reduzieren und schonend mit natürlichen Ressourcen umzugehen. Die Unternehmen erfüllen damit höchste Standards im produktionsbezogenen Umweltschutz und sind auch hier international Vorreiter.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten konnten sie den Trinkwasserverbrauch je hergestelltem Fahrzeug um mehr als 60 Prozent reduzieren. Selbst die abwasserfreie Fertigung ist keine Vision mehr. Der Ausstoß von Lösungsmitteln aus der Lackierung sank in den vergangenen zwei Jahrzehnten um 65 Prozent. Die Lösungsmittelemissionen je Quadratmeter lackierter Fläche erreichen im internationalen Vergleich das niedrigste Niveau. Ein weiterer Baustein zur Ressourcenschonung: Mehr als 80 Prozent der Produktionsabfälle werden heute verwertet.

Die deutsche Automobilindustrie – Hersteller wie Zulieferer – optimiert ständig die Produktionsverfahren. Von der Infrastruktur und Logistik bis zur Montage wird kontinuierlich an nachhaltigen Methoden geforscht. Ressourcenschonung und  verantwortungsbewusster Umgang mit der Umwelt bestimmen das Handeln der Unternehmen an allen Standorten. Schon in der Planungsphase neuer Werke spielt der Umweltschutz im Gesamtkonzept eine zentrale Rolle.

Einige Beispiele dazu aus der Praxis: Trinkwasser wird durch geschlossene Wasserkreisläufe eingespart, Lösemittelemissionen werden durch lösemittelarme Lackierprozesse reduziert, Produktionsabfälle durch hohe Verwertungsquoten verringert und Verpackungsabfälle durch normierte Mehrwegverpackungen vermieden.

Trotz der Komplexität in der Wertschöpfungskette sind die Vorgänge hocheffizient. Das Management der Lieferkette verläuft nicht nur „just in time“, sondern auch „just in sequence“. Das heißt: Die entsprechenden Teile treffen zur rechten Zeit im Hof des Herstellers ein und werden direkt ans Band in der richtigen Reihenfolge geliefert. Diese Liefereffizienz spart Zeit und Ressourcen.

Am Ende des Lebenszyklus eines Autos steht die Verwertung des Altfahrzeugs: Über 95 Prozent des Materials führen die Unternehmen wieder in den Wertstoffkreislauf zurück. Diesen sehr hohen Prozentsatz erreicht kaum ein anderes Wirtschaftsgut. Hier schließt sich der Kreis: Denn dies ist das Ergebnis vorausschauenden Handels bereits in der Entwicklung – durch recyclingoptimierte Produktgestaltung.

Eckehart Rotter
Eckehart Rotter Leiter Abteilung Presse

Tel: +49 30 897842-120 Fax: +49 30 897842-603
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