Pressemeldungen

Wissmann: Die New Mobility World bildet die Vielfalt der Mobilität von morgen ab

Berlin/Frankfurt am Main, 15. September 2015

MediaNight auf der IAA: Eröffnung des neuen Ausstellungsbereiches New Mobility World

„Im neuen IAA-Ausstellungsbereich ‚New Mobility World‘ verbinden sich Automobil und digitale Welt für die Mobilität – mit enormen Vorteilen für die Menschen, die Wirtschaft und die Umwelt. Was bislang noch auf verschiedenen Messen getrennt zu sehen war, wird hier in der Halle 3.1 erstmals in einem großen Gesamtzusammenhang gezeigt“, sagte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), auf der MediaNight. Dieser Eröffnungsabend der New Mobility World in Halle 3.1 wurde vom VDA, der Stadt Frankfurt und dem Land Hessen veranstaltet. Mehr als 500 Gäste, vor allem Journalisten aus vielen Ländern, trafen sich am Abend des ersten IAA-Pressetages auf dieser besonderen Premiere.

„Die New Mobility World bildet die gesamte Themenvielfalt der Mobilität ab. Denn eines ist klar: Keine Branche allein wird die Herausforderungen der Mobilität der Zukunft lösen können. Daher können sich alle relevanten Akteure hier in der New Mobility World zu unterschiedlichen Themenfeldern präsentieren und den interdisziplinären Dialog aufnehmen“, so Wissmann. Diese Plattform sei weltweit einmalig und gehöre auf die wichtigste Mobilitätsmesse.

Die New Mobility World ist in sieben Themenparks gegliedert, darunter der „Connected Car Pavilion“, der „Urban Solution Market“, die „Electric Vehicle Plaza“ und eine Start-up-Zone. Mit diesem Format wurde insbesondere die Start-up-Szene eingeladen, sich im direkten Umfeld potenzieller Geschäftspartner mit ihren Ideen zu präsentieren.

Über 180 Aussteller bilden die New Mobility World, allein in Halle 3.1 sind 46 Pkw zu sehen, darunter Elektroserienfahrzeuge, Studien und Vorserienfahrzeuge. Mehr als 60 Pedelecs, vom Citycruiser bis zum „Fatbike“, können IAA-Besucher ausprobieren. Die IT-Branche ist vom Start-up bis zum internationalen Konzern vertreten. Insgesamt werden während der IAA 200 Veranstaltungen in der New Mobility World stattfinden.

Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir nannte in seiner Begrüßung die New Mobility World eine vielversprechende Plattform, um zukunftsweisende integrierte Verkehrslösungen zu entwerfen. „Zukünftige Mobilitätskonzepte müssen innovative Entwicklungen integrieren und die Wünsche und Bedürfnisse der Bevölkerung berücksichtigen. Mein Ziel ist es, Hessen in eine mobile Zukunft zu führen, die leise, umweltverträglich und nachhaltig ist. Die ‚New Mobility World‘ bringt die dafür notwendigen Akteure zusammen.“ Die urbane Mobilität nannte er eine der wichtigsten Herausforderungen. „Hier können nicht nur neue technische Lösungen, sei es die Elektromobilität oder die effiziente Verkehrsflusssteuerung, einen Beitrag leisten. Nach wie vor werden ein starker ÖPNV und hohe Anteile an Rad- und Fußverkehr Grundvoraussetzungen für eine funktionierende Mobilität sein. Die Landesregierung verfolgt mit dem Vorhaben ‚Mobiles Hessen 2020‘ einen vernetzten Ansatz, der die vielfältigen Teilaspekte berücksichtigt.“

In einer von Thilo Koslowski von Gartner Inc. moderierten Podiumsdiskussion erörterten am Dienstagabend Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, Dr. Stefan Sommer, Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG, Anette Bronder, Geschäftsführerin Digital Division T-Systems International GmbH, Philipp Justus, Managing Director Google in Deutschland, Österreich und der Schweiz, und Karsten Crede, CEO Allianz Global Automotive, die Herausforderungen und Chancen der Mobilität der Zukunft.

Dr. Denner, Bosch, sagte: „Die Automatisierung des Fahrens kommt schrittweise über die Weiter- und Neuentwicklung von Fahrerassistenzsystemen. Die Entwicklung geht in Zukunft jedoch über das Auto hinaus. Schon heute unterstützt Bosch mit Softwarelösungen die Anbieter von Car- und Bike-Sharing, Bahnen sowie Busbetreiber. Gerade im Servicegeschäft profitiert Bosch von seiner Vielseitigkeit. Wir vernetzen Mobilität mit Energie-, Gebäude- und Industrietechnik.“

Anette Bronder, T-Systems, betonte: „Km/h plus Mbit/s – das macht autonomes Fahren aus. Es braucht dafür schnelle, integrierte Netze und sichere Cloud-Lösungen. Will die Autobranche weiter digitalisieren, dann müssen alle beteiligten Player eng zusammenarbeiten: die Hersteller untereinander und die Autobranche mit Telekommunikations- und IT-Unternehmen.“

„Google ist ein Partner der Automobilindustrie. So unterstützen mehr als 35 Hersteller ‚Android Auto‘ in ihren neuen Modellen. Wir freuen uns darauf, die Kooperationen zusammen weiter voranzutreiben, um Autos noch sicherer und besser zu machen“, sagte Google-Manager Philipp Justus.

„Mobilität von Morgen ergibt sich aus dem Zusammenspiel der Automobilhersteller mit ihren Partnern auf Zuliefererseite. Am Ende wird dabei das Mobilitätsangebot die meisten Kunden überzeugen, das die intelligenteste Verknüpfung von Leistungen und Total Cost of Mobility bietet. Dafür brauchen die Automobilhersteller starke und innovative Partner“, so Karsten Crede von Allianz Global Automotive.

Eckehart Rotter
Eckehart Rotter Leiter Abteilung Presse

Tel: +49 30 897842-120 Fax: +49 30 897842-603
Nach oben springen