VDA-Geschäftsführer Klaus Bräunig zur heutigen Veröffentlichung der finalen Berichte zum OECD-Projekt „Base Erosion and Profit Shifting" (BEPS)

Berlin, 05. Oktober 2015

Die deutschen Automobilunternehmen sind global aktiv. Allein im Jahr 2014 haben die deutschen Hersteller rund 9,3 Mio. Fahrzeuge im Ausland produziert, in Deutschland waren es 5,6 Mio. Deswegen brauchen sie auch beim Steuerrecht international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen. Insbesondere das Risiko von Doppelbesteuerung muss vermieden werden.

Die OECD sollte bei all ihren Maßnahmen ein koordiniertes, einheitliches Vorgehen aller Staaten auf internationaler Ebene sichern. Nur so können geeignete Rahmenbedingungen für faire Besteuerungssysteme gesetzt und das Steuersubstrat der Staaten erhalten werden. Das deutsche Unternehmenssteuerrecht geht schon heute über internationale Standards hinaus. Eine einseitige Verschärfung, zum Beispiel durch umfangreiche neue Berichtspflichten der Unternehmen, geht sowohl zu Lasten der deutschen Unternehmen als auch des deutschen Fiskus.“

Eckehart Rotter
Eckehart Rotter Leiter Abteilung Presse

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