Pressemeldungen

VDA unterstützt Bündnis „Zukunft der Industrie“ auch auf der IAA

Berlin, 08. Juli 2016

Woche der Industrie vom 17. bis 25. September 2016

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) macht sich für die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Industrie in Deutschland stark. Als Mitglied des Bündnisses „Zukunft der Industrie“ – ein Zusammenschluss aus 15 Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) – beteiligt sich der VDA unter anderem aktiv an der „Woche der Industrie“ vom 17. bis 25. September 2016.

Die Aktionswoche stellt den Auftakt einer längerfristigen Initiative zur Steigerung der Industrieakzeptanz dar unter dem Motto: „Wir haben noch viel vor – ihre Industrie“. Auf der 66. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover (22. bis 29. September 2016), die zeitlich zum Teil in die „Woche der Industrie“ fällt, stehen zahlreiche IAA-Veranstaltungen unter dem Leitgedanken dieses Bündnisses. Insbesondere stellt dort die „New Mobility World logistics“ die Logistik- und Transportthemen der Zukunft vor: das vernetztes Fahrzeug, Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren, alternative Antriebe sowie die zunehmende Bedeutung von künstlicher Intelligenz für urbane Logistik.

Das im März 2015 konstituierte Bündnis, das vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der IG Metall und dem BMWi initiiert wurde und in dem VDA-Präsident Matthias Wissmann auf oberster Ebene mitwirkt, will den Menschen in Deutschland vor allem die Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und die unverzichtbaren Beiträge der Industrie zum gesellschaftlichen Wohlstand näherbringen.

„Die Industrie stellt in Deutschland eine zentrale Säule für Wirtschaftswachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze dar“, sagte Wissmann. „Insbesondere die deutsche Automobilindustrie leistet einen erheblichen Beitrag zur industriellen Bruttowertschöpfung – auch und gerade mit Blickrichtung nach vorn. So wird die Zukunft der Mobilität elektrischer und immer stärker automatisiert. Darum investiert die deutsche Automobilindustrie mit Hochdruck in neue Technologien und Innovationen, rund 34 Milliarden Euro pro Jahr weltweit, davon über 50 Prozent am Standort Deutschland.“

Wissmann unterstrich die Wichtigkeit des Bündnisses der Industrie: „Alle Seiten – Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Bundesregierung – kommen hier zusammen und ziehen an einem Strang. Gemeinsam können wir die Bedeutung der Industrie darstellen, aber auch die Herausforderungen zeigen, vor denen der Industriestandort Deutschland steht: Digitalisierung, Energie- und Klimaschutz, demographischer Wandel, die Entwicklung der Euro-Zone und der Europäischen Union – verbunden mit großen Investitionen und enormen Anstrengungen in Bildung und Weiterbildung.“

Neben der Aktionswoche, die unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel steht, hat sich das Bündnis für das Jahr 2016 folgende Schwerpunktthemen gesetzt:

  • Aktive Investitions- und Innovationspolitik voranbringen.
  • Innovationsfreundliche Rahmenbedingungen weiterentwickeln und die fortschreitende Digitalisierung aktiv gestalten.
  • Ordnungs-, europa- und außenwirtschaftspolitische Rahmenbedingungen weiterentwickeln.
  • Die duale Ausbildung stärken – Ein Aktionsprogramm für Berufsschulen.
  • Offene Grenzen und offener Binnenmarkt in Europa.
  • Integration als Chance nutzen.

Der Aufruf zur Woche der Industrie und weitere Informationen zur Initiative sind auf der Internetseite www.ihre-industrie.de einsehbar.

Eckehart Rotter
Eckehart Rotter Leiter Abteilung Presse

Tel: +49 30 897842-120 Fax: +49 30 897842-603
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