Pressemeldungen

Pkw-Inlandsmarkt im Februar leicht rückläufig

Berlin, 02. März 2017

In den ersten beiden Monaten höchstes Absatzniveau seit dem Jahr 2000 – Deutsche Hersteller auf dem US-Markt mit gutem Jahresstart

Im Februar wurden in Deutschland 243.600 Pkw neu zugelassen (-3 Prozent). Allerdings stand ein Arbeitstag weniger zur Verfügung als im Vorjahresmonat. Im bisherigen Jahresverlauf stieg der Pkw-Inlandsmarkt um knapp 4 Prozent auf rund 485.000 Neuwagen. Damit wurde in den ersten beiden Monaten das höchste Absatzniveau seit dem Jahr 2000 erreicht. Der inländische Auftragseingang ging im Februar um 7 Prozent zurück, auch hier wirkte sich die geringere Zahl an Arbeitstagen aus.

Der Pkw-Export erreichte im Februar ein Volumen von 380.700 Einheiten (-5 Prozent). Entsprechend entwickelte sich die Inlandsproduktion mit 492.100 Fahrzeugen (-7 Prozent). Im bisherigen Jahresverlauf liegen sowohl Export als auch Produktion über Vorjahr. Der Auslandsauftragseingang lag im Februar um 5 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Auf dem US-Light-Vehicle-Markt zeigten sich die deutschen Marken im Februar deutlich stärker als der Gesamtmarkt. Während dieser um 1 Prozent auf gut 1,3 Mio. Light Vehicles zurückging, erhöhten die deutschen Hersteller ihre Neuwagenverkäufe um 7 Prozent auf über 94.600. Einheiten. Sowohl im Pkw- als auch im Light-Truck-Segment schnitten die deutschen Hersteller besser ab als der Gesamtmarkt. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich im bisherigen Jahresverlauf (Januar-Februar): Die deutschen Hersteller konnten ihren Light-Vehicle-Absatz um 7 Prozent steigern, der Gesamtmarkt hingegen wies einen Rückgang um gut 1 Prozent auf.

  Februar 2017 Januar - Februar 2017
Personenkraftwagen *) Anzahl Veränderung
17/16 in %
Anzahl Veränderung
17/16 in %
Neuzulassungen 243.600 -3 485.000 4
  davon
    dt. Marken inkl. Konzernmarken 168.800 -7 343.300 1
    ausl. Marken 74.800 8 141.700 10
Export 380.700 -5 729.200 2
Produktion 492.100 -7 951.400 1
*) z.T. vorläufig
Eckehart Rotter
Eckehart Rotter Leiter Abteilung Presse

Tel: +49 30 897842-120 Fax: +49 30 897842-603
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