Pressemeldungen

VDA zum Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan

Berlin, 06. Juli 2017

Zur heutigen Grundsatzvereinbarung für ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan erklärt Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA):

„Das Abkommen der EU mit Japan ist ein gutes und wichtiges Zeichen für Freihandel und gegen Abschottung. Ziel muss ein faires und ausgewogenes Abkommen sein, von dem beide Seiten gleichermaßen profitieren. Das gilt insbesondere für den Automobilsektor. Um die Wettbewerbsposition der europäischen Automobilunternehmen nicht zu schwächen, sollte die EU hierauf ein besonderes Augenmerk legen. Wenn die EU künftig auf Einfuhrzölle für japanische Fahrzeuge verzichtet, müssen im Gegenzug europäische Unternehmen ungehinderten Zugang zum japanischen Markt und damit verbesserte Vertriebsmöglichkeiten erhalten. Hier wurden schon Fortschritte erreicht. Sorgen bereiten uns aber nach wie vor nichttarifäre Handelshemmnisse wie Steuervorteile für bestimmte einheimische Modelle oder spezielle technische Vorgaben. Hier sind verbindliche Zusagen seitens Japan nötig, wie und in welchem Zeitrahmen diese Hürden abgebaut werden. Zudem sollte sich das Abkommen bei der zentralen Frage der Ursprungsregeln an bisherigen Freihandelsabkommen der EU orientieren.“


  
Nach oben springen