Pressemeldungen

VDA weist Vorwürfe von Umweltministerin Hendricks zurück

Berlin, 27. Juli 2017

„Bundesumweltministerin Hendricks sollte die ifo-Studie studieren, bevor sie die dort aufgeführten Beschäftigtenzahlen in Zweifel zieht“, betonte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Donnerstag. „Es handelt sich eben nicht um ‚klassische Drohkulissen‘, sondern um wissenschaftlich überprüfbare Zahlen und Fakten.“

Die ifo-Studie, die im Auftrag des VDA erstellt und kürzlich vorgestellt worden ist, kommt zu dem Ergebnis: Ein Zulassungsverbot für Verbrennungsmotoren ab dem Jahr 2030 könnte deutliche Einbußen für Beschäftigung und Wertschöpfung am Standort Deutschland zur Folge haben. Mehr als 600.000 der heutigen Industriearbeitsplätze wären direkt oder indirekt betroffen. Das sind 10 Prozent der deutschen Industriebeschäftigung. Allein in der Automobilindustrie wären 426.000 Jobs gefährdet, bei kleineren und mittleren Unternehmen stünden bis zu 130.000 Arbeitsplätze zur Disposition.

Eckehart Rotter
Eckehart Rotter Leiter Abteilung Presse

Tel: +49 30 897842-120 Fax: +49 30 897842-603
Nach oben springen