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Pkw-Markt Westeuropa legt im Juli weiter zu

Berlin, 15. August 2017

China, Japan, Indien, Brasilien und Russland auf Wachstumskurs – US-Markt schwächer

Während im Juli der Pkw-Absatz in Westeuropa und China zulegte – in Russland und Indien gab es sogar zweistellige Wachstumsraten –, war der US-Light-Vehicle-Markt rückläufig.

In Westeuropa (EU15+EFTA) stieg die Zahl der Pkw-Neuzulassungen im Juli um 2 Prozent auf rund 1,1 Mio. Neuwagen. Von den fünf größten Einzelmärkten konnte Frankreich mit einem Plus von 11 Prozent am stärksten zulegen. Auch der italienische (+6 Prozent), spanische (+2 Prozent) und deutsche (+2 Prozent) Markt entwickelten sich positiv. Im Vereinigten Königreich hingegen ging der Absatz im Juli zum vierten Mal in Folge zurück (-9 Prozent). Insgesamt erhöhte sich der westeuropäische Pkw-Markt in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres um rund 4 Prozent auf 8,9 Mio. Einheiten.

Auf dem US-amerikanischen Markt wurden im Juli 1,4 Mio. Light Vehicles (Pkw und Light Trucks) verkauft (-7 Prozent). Die Nachfrage im Pkw-Segment ging erneut zurück (-15 Prozent). Allerdings verbuchten auch die Light Trucks, erstmals seit September 2013, einen Rückgang (-2 Prozent). Seit Jahresbeginn gab der gesamte Light-Vehicle-Markt – von einem hohen Niveau aus – um 3 Prozent auf 9,8 Mio. Einheiten nach.

Auf dem chinesischen Pkw-Markt ging es im Juli weiter bergauf: Das Absatzvolumen lag bei 1,7 Mio. Neuwagen, ein Zuwachs von rund 6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Seit Januar stiegen die Pkw-Verkäufe um 3 Prozent, insgesamt wurden damit 12,6 Mio. Fahrzeuge abgesetzt.

Nachdem der indische Markt im Juni, bedingt durch eine aktuelle Steuerreform, einen Dämpfer hinnehmen musste, zeigte sich der Markt im Juli wieder mit starker Dynamik. Der Pkw-Absatz stieg auf 299.000 Einheiten und lag 15 Prozent über Vorjahresniveau. Mit 1,8 Mio. Einheiten lag der Markt im Jahresverlauf weiterhin deutlich im Plus (+9 Prozent).

In Japan stiegen die Pkw-Neuzulassungen im Juli bereits zum neunten Mal in Folge an. Mit 357.300 Einheiten wurden 3 Prozent mehr Fahrzeuge angemeldet als im Vorjahresmonat. In den ersten sieben Monaten stieg der Absatz um 9 Prozent auf 2,7 Mio. Neuwagen.

Auch in Russland hielt der positive Trend an. Mit einem Plus von 19 Prozent wurde bereits zum dritten Mal in Folge ein deutlich zweistelliges Wachstum verzeichnet. Das Marktvolumen lag im Juli bei 129.700 Light Vehicles. Seit Januar wurden somit 848.200 Neufahrzeuge verkauft, 9 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Der brasilianische Light-Vehicle-Markt wuchs im Juli ebenfalls - um 2 Prozent auf 179.000 Fahrzeuge. Von Januar bis Juli wurden 1,2 Mio. Einheiten verkauft, 4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Neuzulassungen/Verkäufe von Personenkraftwagen

  Juli 2017 Januar - Juli 2017
  Anzahl Veränderung
17/16 in %
Anzahl Veränderung
17/16 in %
Westeuropa (EU15+EFTA)

1.090.000

1,8 8.885.300 3,5
Russland* 129.700 18,6 848.200 8,5
USA* 1.408.500 -7,1 9.809.700 -3,0
Japan 357.300 2,6 2.703.900 9,0
Brasilien* 179.000 2,3 1.172.100 4,0
Indien 299.000 15,1 1.829.800 8,9
China 1.650.900 5,5 12.587.300 3,1
* Light Vehicles
Eckehart Rotter
Eckehart Rotter Leiter Abteilung Presse

Tel: +49 30 897842-120 Fax: +49 30 897842-603
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