Pressemeldungen

Bräunig: Indischer Pkw-Markt weiter auf Wachstumskurs

Neu Delhi/Berlin, 08. Februar 2018

Statement von Klaus Bräunig, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), anlässlich der Pressekonferenz am Deutschen Gemeinschaftsstand in Neu Delhi/Indien am Mittwoch, 08.02.2018, 11.30 Uhr Ortszeit

Ich begrüße Sie sehr herzlich zu unserer Pressekonferenz auf dem Deutschen Gemeinschaftsstand der Auto Expo 2018 Components. Die erfreuliche Unterstützung des deutschen Messeauftritts durch die Bundesregierung wird dadurch unterstrichen, dass Sie, Herr Botschafter Dr. Martin Ney, uns hier die Ehre geben.

Indiens Potenzial – Deutsches Interesse

Warum sind wir hier? Indien ist auf Wachstumskurs. Das Bruttoinlandsprodukt ist 2017 um knapp 7 Prozent gewachsen, für das laufende Jahr rechnen wir mit einem weiteren Wachstum um 7,4 Prozent. Nach Daten der Weltbank ist Indien heute die siebtgrößte Volkswirtschaft der Welt. Im Jahr 2000 lag das Land noch auf Platz 14. Die Industrieproduktion stieg 2017 um knapp 4 Prozent, für 2018 wird ein Plus von knapp 6 Prozent erwartet. Es geht also weiter aufwärts.

Erfreulich ist auch die Entwicklung der Inflationsrate: Noch im Jahr 2012 betrug sie etwa 10 Prozent. Bis 2017 ist sie kontinuierlich gefallen auf 3,8 Prozent. Selbst wenn in diesem Jahr eine 4 vor dem Komma stehen sollte, so ist das durchaus verkraftbar. Wir sehen erhebliches Potenzial in diesem großen Land mit seinen gut 1,3 Milliarden Menschen. Die Bevölkerung ist jung, mehr als die Hälfte der indischen Bürger (54 Prozent) ist jünger als 30 Jahre, lediglich 6 Prozent sind über 64 Jahre alt.

Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf hat sich in den letzten Jahren ebenfalls positiv entwickelt, mit Steigerungsraten zwischen 6 und 7 Prozent.

Indischer Pkw-Markt wird 2018 erstmals den deutschen Markt im Volumen überholen

Vor diesem Hintergrund ist der indische Pkw-Markt zu bewerten. Und hier können wir feststellen, dass dieser Markt im Zeitraum 2014 bis 2017 um gut ein Viertel (+26 Prozent) auf 3,2 Mio. Neuwagen zugelegt hat. Wir gehen in unserer Prognose davon aus, dass im laufenden Jahr der indische Pkw-Markt um 10 Prozent zulegen wird – auf ein Volumen von knapp 3,6 Mio. Einheiten. Das heißt: Indien wird damit erstmals den deutschen Pkw-Markt volumenmäßig überholen. Und das Potenzial ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Der Pkw-Bestand ist im internationalen Vergleich weiterhin niedrig. So kommen in Indien derzeit 24 Pkw auf 1.000 Einwohner, in Deutschland sind es 560 Pkw pro 1.000 Einwohner.

Deutsche Automobilindustrie 2018 stark vertreten

Die deutsche Automobilindustrie ist hier in Neu-Delhi erneut stark vertreten – mit einer von Bundesregierung und der IGCC (Indo-German Chamber of Commerce) unterstützten Beteiligung. Große Zulieferer sind ebenso dabei wie Newcomer auf dem indischen Markt. Wir sind stolz auf die enge Zusammenarbeit und die gegenseitigen Messebeteiligungen. So wird ACMA, der indische Zulieferverband, im September wieder mit einem indischen Gemeinschaftsstand zur IAA Nutzfahrzeuge nach Hannover kommen.

Auf dem von der Deutschen Bundesregierung geförderten offiziellen Deutschen Gemeinschaftsstand stellen 10 Zulieferer aus. Hinzu kommen etwa 20 weitere deutsche Zulieferer, die teilweise mit ihren indischen Töchtern und Partnern auf der Auto Expo ausstellen. Auf der in Noida fast zeitgleich stattfindenden „Auto Expo 2018 – The Motor Show“ sind auch deutsche Pkw-Hersteller vertreten.

Die deutschen Pkw-Hersteller sind in Indien mit eigenen Fertigungsstandorten präsent. So fertigt Audi im Werk in Aurangabad die Audi-Modelle A3, A4, A6, Q3, Q5 und Q7. Ebenfalls im Werk in Aurangabad werden der VW Passat und der VW Tiguan sowie die Skoda-Modelle Octavia, Superb und Kodiaq gebaut.

In Chennai, an der Ostküste Südindiens, ist die BMW Group seit 2007 mit einem eigenen Werk präsent. Dort werden BMW 3er, 5er, 6er, 7er sowie die SUV-Modelle X1, X3 und X5 aus CKD-Teilesätzen gefertigt.

In Pune hat Daimler seinen Pkw-Standort mit Montage der C-, CLA-, E- und S-Klasse, hinzu kommen die SUV-Modelle  GLA, GLC, GLE und GLS. In derselben Region, im Volkswagen-Werk Chakan bei Pune, werden die VW-Modelle Ameo und Polo sowie der Skoda Rapid gefertigt.

Wir freuen uns über das deutsche Engagement auf beiden Messen hier in New Delhi. Wir werben zum Messekonzept sehr dafür, Hersteller und Zulieferer wieder auf einem Messegelände zusammenzubringen. Wir halten die Zweiteilung der Automobilmesse in Neu Delhi – hier, in Pragati Maidan, die Zulieferer, dort, in Greater Noida, die Automobilhersteller – nicht für die optimale Lösung. Vor zwei Jahren kam der Deutsche Gemeinschaftsstand nicht zustande.

Gerade unsere vielen Zulieferer im VDA sprechen sich nachdrücklich dafür aus, dass sie künftig wieder gemeinsam mit den Herstellern auf einer Messe ihre Innovationen präsentieren können. Aus Sicht des VDA macht das Sinn: Denn die Zukunft der Mobilität können Hersteller und Zulieferer nur in gemeinsamen Entwicklungspartnerschaften voranbringen. Hersteller und Zulieferer gehören nun einmal zusammen. Wir würden es daher sehr begrüßen, wenn es bald wieder eine große, gemeinsame Automobilmesse geben würde.

Der VDA hat bereits zum siebten Mal den Deutschen Gemeinschaftsstand hier auf der Auto Expo in Neu Delhi initiiert, unter dem Motto „Made in Germany“. Der Deutsche Gemeinschaftsstand wird über das offizielle Auslandsmesseprogramm vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und dem Ausstellungs- und Messeausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA) unterstützt. Die Durchführung liegt bei der Messegesellschaft IMAG.

Der VDA betreut als Initiator der Beteiligung den Gemeinschaftsstand während der Messe vor Ort und steht für Geschäftsauskünfte, Kooperationsgesuche und Medienanfragen am Stand bereit. Zudem unterstützt der VDA mit verschiedenen Aktivitäten den Auftritt der deutschen Automobilindustrie in Indien.

Eine wichtige Aktivität ist die Tagung unserer „Indo-German Working Group on Automotive“ in dieser Woche. Sie setzt sich aus Vertretern der indischen und deutschen Regierung, wichtigen automobilen Institutionen sowie den Automobilverbänden ACMA, SIAM und VDA zusammen. Dort werden Themen behandelt, die für die Mobilität und deren Automobilindustrien in beiden Ländern von Bedeutung sind, wie etwa Umwelt, Sicherheit, alternative Antriebe, bis zu den Rahmenbedingungen für den bilateralen Handel. Wir halten diese Plattform für sehr wertvoll und danken allen Mitwirkenden für deren Unterstützung.

Die Indo-German Working Group besteht seit dem Jahr 2007. Sie hat damit erhebliche Kontinuität erlangt sowie wichtige Beiträge zur Vertrauensbildung und Transparenz in unseren bilateralen Beziehungen geleistet. Die nächste Sitzung findet am 9. Februar 2018 in Greater Noida statt. Wir danken besonders dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) für die aktive Begleitung dieser Gruppe.

Auf eine junge Aktivität zur Weiterentwicklung unserer deutsch-indischen Beziehungen möchte ich Sie besonders hinweisen: Seit dem letzten Jahr haben wir mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine „Verbändepartnerschaft“ zwischen ACMA, SIAM und dem VDA ins Leben rufen können. Kern dieser Partnerschaft sind weitere Schritte zur Kooperation, indem in verschiedenen Bereichen von beiderseitigem Interesse, wie der Klimaschutzpolitik, dem Qualitätsmanagement, aber auch dem Messewesen, noch enger zusammengearbeitet wird.

Eine feste Institution ist in Deutschland auch der „IAA-India-Day“, der regelmäßig unter Mitwirkung unserer indischen Partner ACMA, SIAM und der IGCC auf der IAA stattfindet. Auch in diesem Jahr möchten wir Sie gerne zu der vom VDA organisierten internationalen Leitmesse IAA einladen. 2018 ist es die IAA Nutzfahrzeuge, die vom 20. bis 27. September in Hannover stattfindet.

Potenzial gegenseitigen Handels nicht ausgeschöpft – Direktinvestitionen und unbeschränkter Handel zwei Seiten einer Medaille – Neuer Anlauf für das EU-Freihandelsabkommen notwendig

Deutsche Zulieferer haben im vergangenen Jahr (Jan.-Nov. 2017) Teile und Komponenten im Wert von 514 Mio. Euro in den indischen Markt geliefert. Im Gegenzug exportierten Zulieferer aus Indien Teile im Wert von 205 Mio. Euro nach Deutschland.

Betrachtet man den gesamten deutsch-indischen automobilen Handel – also Fahrzeuge und Kfz-Teile – zusammen, so hat Deutschland einen Handelsüberschuss von 234 Mio. Euro (Jan-Nov. 2017).

Zu wenig Beachtung findet aber offensichtlich, dass die indische Automobilindustrie beim Handel mit Pkw einen Überschuss gegenüber Deutschland aufweist: Während in den ersten elf Monaten des Jahres 2017 von Deutschland nach Indien Pkw im Wert von nur 30 Mio. Euro verkauft wurden, konnte Indien Pkw im Wert von 240 Mio. Euro nach Deutschland liefern. Das zeigt eindrucksvoll die gute Wettbewerbsfähigkeit Indiens.

Ich werbe deshalb sehr dafür, dass die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen der EU mit Indien bald wieder aufgenommen werden. Sie sind bisher ohne Ergebnis geblieben und liegen quasi auf Eis. Der VDA hat sich von Beginn an für den vollständigen Abbau der Zölle im Automobilbereich eingesetzt – wenn auch mit längeren Übergangsphasen. Die indische Regierung hat sich bisher dieser Position nicht angeschlossen; ihr Pkw-Handelsüberschuss müsste ihr das allerdings erleichtern.

Dies dürfte auch deshalb im Interesse von Indien selbst liegen, weil dieses große, aufstrebende Land ja auch seine eigenen Exporte steigern will. Hierfür ist ein freier Zugang zu den internationalen Märkten auch für Indien absolut notwendig.

Es gilt für die Märkte weltweit: Stabile Direktinvestitionen und unbeschränkter Handel gehören wie zwei Seiten zu einer Medaille nachhaltigen Wirtschaftens zum gegenseitigen Vorteil Wir werben hier in dieser Woche deshalb auch bei unseren Partnern dafür, dass die indische Industrie das Freihandelsabkommen mit der EU aktiv unterstützt, sobald die Verhandlungen wieder in Schwung kommen.

Denn die gute Nachricht ist: Für die indische und deutsche Zulieferindustrie besteht noch weiteres Potenzial für den Ausbau des bilateralen Handels und der Investitionen. Es lohnt sich, dieses Potenzial zu heben. Deshalb sind unsere Unternehmen hier vor Ort, deshalb unterstützen sie diese Ziele.

Die Präsenz der deutschen Zulieferer hier in New Delhi 2018 zeigt

  • die großen Kompetenz der überwiegend mittelständischen Zulieferunternehmen
  • ihr Engagement für beide Seiten eben dieser Medaille: Sie stehen in Summe für Handel mit Indien und Investitionen aus Deutschland.

Hier einige Beispiele:

ACTech GmbH (Freiberg/Sachsen, Germany) mit einem Jahresumsatz von 36 Mio. Euro und gut 400 Mitarbeitern, hat ein Produktportfolio, das die Herstellung von Gussteilprototypen in den Bereichen Automotive, Maschinenbau sowie Luft-und Raumfahrt ( Gussteile aus Aluminium, Stahl, Sphäroguss, Grauguss) inkl. mechanischer Bearbeitung umfasst. Typische Teile sind Integralturbinen, Turbinengehäuse, Zylinderköpfe, Zylinderblöcke, Lagergehäuse, Verdichter-gehäuse oder Getriebegehäuse. ACTech ist Marktführer bei der Herstellung von Gussteilprototypen, wobei es auf Schnelligkeit, Qualität und besten Service ankommt. Seit 2007 ist das Unternehmen mit eigenem Vertrieb in Indien vor Ort. Aufgrund der Produktentwicklung ist Indien derzeit für das Unternehmen der wichtigste Markt in Asien. Eine Fertigung vor Ort ist derzeit nicht geplant. Zu den Kunden gehören OEM aus aller Welt. Netzwerkpflege bei bestehenden indischen Kunden und Neukundengenerierung sind die Hauptgründe für die Teilnahme am Gemeinschaftsstand.

ElringKlinger AG (Hauptsitz Dettingen/Erms) mit einem Jahresumsatz von 1,6 Mrd. Euro und über 9.000 Mitarbeitern weltweit, davon 3.900 in Deutschland hat ein Produktportfolio, das u. a. Zylinderkopfdichtungen und Dichtsysteme, Abschirmsysteme, Kunststoff-Leichtbauteile und -module für den Antriebsstrang und die Karosserie, Zellkontaktiersysteme, Zellgehäuse, komplette Batterie-module, Brennstoffzellen-Komponenten und komplette Brennstoffzellenstacks sowie den elektrischen Antriebsstrang umfasst. ElringKlinger ist Weltmarktführer bei Zylinderkopfdichtungen. Das Unternehmen ist mit rund 50 Standorten weltweit vertreten. Laut ElringKlinger ist Indien „ein sehr wichtiger und aufstrebender Markt für die Automobilindustrie und ElringKlinger selbst“. ElringKlinger fertigt seit 2008 in Ranjangaon, in der Nähe von Pune, seither wurde ein starkes Wachstum verzeichnet. 2015 wurde das Werk vergrößert, heute fertigt ElringKlinger auf einer doppelt so großen Fläche wie bei Gründung der Gesellschaft. Zu den Kunden zählen deutsche und andere Hersteller, die in Indien fertigen. Hauptgrund für die Teilnahme am Gemeinschaftsstand sind die Wichtigkeit des indischen Marktes. Die Steigerung des Bekanntheitsgrades von ElringKlinger sowie Networking.

Gedia Automotive Group aus Attendorn (Umsatz 2017: 600 Mio. Euro, 4.000 Mitarbeiter weltweit, davon 900 in Deutschland) entwickelt und produziert Strukturteile und Zusammenbauten für den automobilen Karosserie-Leichtbau (Pkw und Nutzfahrzeuge) sowie Chassis-Komponenten. Gedia hat eine mehr als 100-jährige Erfahrung in der Produktion von Press-, Stanz- und Ziehteilen sowie zunehmend ganzen Systemen. Auch das Thema „Leichtbau“ ist in den letzten Jahren immer bedeutungsvoller geworden. Gedia hat acht Produktionsstätten in Deutschland, China, Indien, Mexiko, Polen, Spanien, Ungarn und USA. In Indien ist Gedia seit 2016 mit eigenem Vertrieb vor Ort. Das derzeitige Exportvolumen umfasst ca. 1,5 Mio. Euro. Für Gedia ist der indische Automobilmarkt ist ein wichtiger Zukunftsmarkt, der sich auf Wachstumskurs befindet. Die junge Bevölkerung und eine wachsende Mittelschicht mit steigendem Einkommen bieten zusätzliches Potenzial für weiteres Wachstum. Gedia hat in Indien deutsche und andere Hersteller im Blick. Hauptgrund für die Teilnahme am Gemeinschaftsstand sind der Aufbau von Geschäftsbeziehungen und Networking.

Hirschvogel Holding GmbH, (Denklingen, Germany): Der Konzernumsatz 2017 beträgt rund 1,17 Mrd. Euro, mit 3.500 Mitarbeitern in Deutschland und 5.300 Mitarbeiter weltweit. Als Entwicklungspartner der Automobilindustrie und Produktionsspezialist für Schmiede- und Zerspanungsprozesse (sowohl für Stahl als auch für Aluminium) liegen die Kernkompetenzen des Unternehmens vor allem in den Anwendungsbereichen Gas- und Dieseleinspritzung, Motor, Elektroantrieb, Getriebe, Antriebsstrang und Fahrgestelle für Pkw und Nutzfahrzeuge. Außer Denklingen, dem Hauptsitz, befinden sich in Deutschland weitere Werke in Schongau, Eisenach und Marksuhl.

Hirschvogel ist international mit Tochtergesellschaften auf drei Kontinenten vertreten: Hirschvogel Automotive Components in Pinghu bei Shanghai (China), Hirschvogel Incorporated in Columbus / Ohio (USA), Hirschvogel Components Mexico in San Juan del Río / Querétaro (Mexiko), Hirschvogel Components Poland in Gliwice (Gleiwitz, Polen) und Hirschvogel Components India in Sanaswadi (Indien). Seit 2010 ist das Unternehmen in Indien mit einer Produktionsstätte inklusive Vertrieb vertreten.

Das Exportvolumen nach Indien umfasst 3 Mio. Euro pro Jahr. Für das Unternehmen ist Indien noch ein kleiner Teil des Gesamtgeschäfts, aber ein Markt mit großem Potenzial, in dem Hirschvogel wachsen möchte. Die indische Regierung treibt die Elektromobilität bis 2030 voran. Um diese Anforderungen zu erfüllen, werden zukünftig leistungsstarke technische Zulieferer benötigt. Hirschvogel sieht sich hier als Technologieführer und sieht gute Chancen.

Hirschvogels Kunden sind lokale Unternehmen, aber auch internationale OEMs einschließlich ihrer Tier-1-Lieferanten. Ein Joint Venture in Indien ist nicht geplant, da das Unternehmen mit seiner Tochtergesellschaft Hirschvogel Components India in Sanaswadi bereits vertreten ist. Hirschvogel möchte mit der Teilnahme am Gemeinschaftsstand sein Know-how, die Hirschvogel-(Fertigungs) Technologien und seine Produktpalette in Indien vorstellen.

Huf Group ist auf der Auto Expo mit den Unternehmen Huf Hülsbeck & Fürst GmbH & Co. KG (Velbert) und Huf India Pvt. Ltd.(Pune, 220 Mitarbeiter) vertreten. Der Gruppenumsatz beträgt 1,6 Mrd. Euro, weltweit werden 7.800 Mitarbeiter beschäftigt, davon 1.400 in Deutschland. Das Produktportfolio umfasst Fahrzeugzugangs- und Fahrzberechtigungssysteme, Passive Entry- und Türgriffsysteme, Systeme für Heckklappen und Hecktüren sowie mechanische Schließsysteme, Reifendruckkontroll- und Telematiksysteme. Huf gehört zu den Marktführern bei Türgiffsystemen und Schließsystemen für die Automobilindustrie. Huf hat auf vielen Kontinenten eigene Standorte. In Indien ist Huf seit 2007 mit eigenem Vertrieb vor Ort. Die Bedeutung des indischen Marktes wir als hoch eingeschätzt. Hauptgrund für Teilnahme am Gemeinschaftsstand sind mögliche Geschäftsanbahnungen, die Steigerung des Bekanntheitsgrades des Unternehmens sowie Kundenkontakte.

Eckehart Rotter
Eckehart Rotter Leiter Abteilung Presse

Tel: +49 30 897842-120 Fax: +49 30 897842-603
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