Pressemeldungen

Europäischer Automobilmarkt legt im Februar weiter zu

Berlin, 15. März 2018

China im Zweimonatsvergleich im Plus – US-Markt leicht rückläufig – Brasilien und Russland mit zweistelligem Wachstum

Die internationalen Automobilmärkte haben sich im Februar unterschiedlich entwickelt: Während Europa (EU28+EFTA), Russland, Brasilien und Indien zum Teil zweistellige Wachstumsraten erreichten, lag der Neuwagenabsatz in den USA, in Japan und China jeweils unter Vorjahresniveau. In China ist allerdings der Sondereffekt des Neujahrsfestes im Februar zu berücksichtigen; betrachtet man die ersten beiden Monate des laufenden Jahres zusammen, ist der weltweit größte Pkw-Markt weiter im Plus.

Auf dem europäischen Pkw-Markt stiegen die Neuzulassungen im Februar um 4 Prozent auf 1,2 Mio. Einheiten. Auf den größten Einzelmärkten entwickelte sich der Absatz uneinheitlich. In Spanien wurde wieder ein zweistelliges Plus erzielt (+13 Prozent), auch in Deutschland erhöhte sich der Pkw-Absatz deutlich (+7 Prozent). Frankreich konnte ebenfalls zulegen (+4 Prozent). Italien
(-1 Prozent) und Großbritannien (-3 Prozent) mussten hingegen Rückgänge verzeichnen. In den ersten zwei Monaten des laufenden Jahres wurden in Europa 2,4 Mio. Neufahrzeuge zugelassen, ein Plus von gut 5 Prozent.

Auf dem US-Light-Vehicle-Markt setzte sich der Trend der vergangenen Monate fort. Light Trucks standen weiterhin hoch in der Gunst der Kunden – 872.200 Einheiten wurden im vergangenen Monat abgesetzt (+4 Prozent). Der Absatz von Pkw war hingegen auch im Februar rückläufig und erreichte ein Volumen von 421.300 Einheiten (-13 Prozent). Insgesamt konnte der Light-Vehicle-Markt mit knapp 1,3 Mio. Einheiten das hohe Vorjahresniveau nicht erreichen
(-2 Prozent). Im bisherigen Jahresverlauf steht der US-Markt bei 2,4 Mio. Light Vehicles (-1 Prozent).

Das chinesische Neujahrsfest fand in diesem Jahr überwiegend im Februar statt. Dies wirkte sich auch auf den Pkw-Absatz aus. Nach dem starken Wachstum im Januar (+12 Prozent) lag der Absatz im Februar mit 1,4 Mio. Fahrzeugen um 9 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. Aussagekräftiger ist daher der Blick auf den Jahresverlauf: In den ersten beiden Monaten legte der chinesische Markt um 3 Prozent auf 3,9 Mio. Pkw zu.

In Indien stieg der Pkw-Markt auch im Februar. Das Absatzvolumen wuchs um rund 8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf 275.300 Pkw. Nach den ersten beiden Monaten befindet sich der indische Pkw-Markt mit einem Zuwachs von rund 8 Prozent (560.800 Einheiten) auf Rekordkurs.

Das Automobilgeschäft in Japan blieb auch im Februar mit 401.800 Pkw unter Vorjahresniveau (-3 Prozent). Zum fünften Mal in Folge wurde ein Rückgang verzeichnet. Im Jahresverlauf steht der japanische Pkw-Markt nun bei 741.400 Fahrzeugen, ein Rückgang von 2 Prozent.

Der Aufschwung auf dem russischen Light-Vehicle-Markt hat sich im Februar deutlich fortgesetzt. Mit 133.200 Fahrzeugen lag der Absatz 25 Prozent über dem Vorjahresmonat. Im Januar und Februar zusammen wurden 235.600 Fahrzeuge verkauft – 27 Prozent mehr als in den ersten beiden Monaten des Vorjahres.

Auch die brasilianischen Light-Vehicle-Verkäufe haben den Schwung des Jahresbeginns beibehalten. Im Februar lag das Marktvolumen mit 152.000 Light Vehicles um 15 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im laufenden Jahr wurden bisher 327.900 Neufahrzeuge verkauft, 19 Prozent mehr als im Vorjahresvergleich.

Neuzulassungen/Verkäufe von Personenkraftwagen

  Februar 2018 Januar - Februar 2018
  Anzahl Veränderung
18/17 in %
Anzahl Veränderung
18/17 in %
Europa (EU28+EFTA)*

1.159.000

4,0 2.445.100 5,5
  Europäische Union (EU-28)* 1.125.400 4,3 2.379.000 5,8
  Westeuropa (EU15+EFTA) 1.052.300 3,6 2.220.100 4,5
  Neue EU-Länder (EU13)* 106.700 7,8 225.000 15,8
Russland** 133.200 24,7 235.600 27,5
USA** 1.293.500 -2,3 2.443.400 -0,8
Japan 401.800 -2,8 741.400 -2,0
Brasilien** 152.000 14,6 327.900 18,6
Indien 275.3000 7,8 560.800 7,7
China 1.449.800 -8,8 3.870.200 3,0
* ohne Malta
** Light Vehicles
Eckehart Rotter
Eckehart Rotter Leiter Abteilung Presse

Tel: +49 30 897842-120 Fax: +49 30 897842-603
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