Pressemeldungen

Automobilindustrie plädiert für WTO-konformes transatlantisches Abkommen

Berlin, 20. Juni 2018

Statement des Verbandes der Automobilindustrie (VDA):

„Die deutsche Automobilindustrie plädiert dafür, trotz der derzeit schwierigen Lage mit den USA im Gespräch zu bleiben, um die transatlantischen Beziehungen zu stärken und bestehende Probleme zu lösen. Handelshürden können nur beidseitig abgebaut werden. Ein WTO-konformes transatlantisches Abkommen, das Industriezölle umfasst, könnte dafür ein möglicher Weg sein. Die Basis für künftige Vereinbarungen zwischen der EU und den USA müssen die Regeln der WTO sein. Einen Vorschlag für einseitige Zugeständnisse oder den gegenseitigen Abbau ausschließlich von Auto-Zöllen gibt es nicht.

Die deutsche Automobilindustrie trägt mit umfangreichen Investitionen zum Wohlstand in den USA bei. Dabei produzieren Hersteller und Zulieferer nicht nur für den US-Markt, sondern exportieren auch von den USA aus in zahlreiche Länder. Daher sind offene Märkte von entscheidender Bedeutung für das Engagement der deutschen Automobilindustrie in den USA. Insofern hoffen wir auch, dass die Untersuchung nach Section 232 nicht zu Schutzzöllen führt. Zu diesen Themen sind wir auch mit der US-Botschaft in engem Dialog.“

Eckehart Rotter
Eckehart Rotter Leiter Abteilung Presse

Tel: +49 30 897842-120 Fax: +49 30 897842-603
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