Pressemeldungen

Mattes: Deutsche Automobilindustrie bei Qualität ganz vorn

Berlin, 20. November 2018

15. VDA-QMC-Qualitäts-Gipfeltreffen der Automobilindustrie – Hohe Investitionen in Elektromobilität – aktueller TÜV-Report belegt Langzeit-Qualität deutscher Konzernmarken

„Wir wollen emissionsarme Antriebslösungen für jeden Einsatzort und jeden Einsatzzweck. Diesem Anliegen widmet die deutsche Automobilindustrie die größten Anstrengungen. Allein in die Elektromobilität werden unsere Unternehmen bis zum Jahr 2020 insgesamt 40 Milliarden Euro investieren. Schon heute stammt weltweit jedes dritte Patent zur Elektromobilität und zum Hybridantrieb aus Deutschland. Bis 2020 werden die deutschen Automobilhersteller ihr Modellangebot an E-Autos mehr als verdreifachen – von derzeit 30 Modellen auf 100“, erklärte Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), zur Eröffnung des 15. VDA-QMC-Qualitäts-Gipfeltreffen der Automobilindustrie in Berlin.

Der jährlich stattfindende Qualitätsgipfel ist deutschlandweit die wichtigste Fachtagung des automobilen Qualitätsmanagements. Die zweitägige Veranstaltung (20./21. November 2018) mit rund 200 internationalen Teilnehmern steht in diesem Jahr unter dem Motto „Reales Qualitätsmanagement in der digitalen Zeit“. Nach der Begrüßung durch den VDA-Präsidenten folgten Keynotes von Dr. Jörg Burzer, Head of Quality Management, Mercedes-Benz Cars, Daimler AG, Prof. Dr. Claudia Linnhoff-Popien, Lehrstuhlinhaberin für Mobile und Verteilte Systeme, Ludwig-Maximilians-Universität München, und Prof. Dr. Thomas Prefi, Geschäftsführer der P3 group GmbH.

„Der aktuelle TÜV-Report belegt es eindrucksvoll: Autos deutscher Hersteller haben bei der Qualität die Nase vorn. Bei den zwei- bis dreijährigen Pkw sind unter den ersten zehn Plätzen neun Autos deutscher Marken! Und auch bei den älteren Fahrzeugen (4- und 5-jährige, 6- und 7-jährige, 8- und 9-jährige) stehen jeweils deutsche Modelle auf Platz 1, 2 und 3. Dieses Ergebnis unterstreicht die hohe langfristige Produktqualität unserer Unternehmen“, betonte Mattes.

„Ob Digitalisierung oder vernetztes und automatisiertes Fahren, ob emissionsfreie Antriebe oder Mobility Services – die deutsche Automobilindustrie steht vor einem enormen Transformationsprozess: Als Technologietreiber sind wir in diesen Zeiten besonders gefordert. Fahrzeuge ‚Made in Germany‘ gelten weltweit als Synonym für Qualität. Unser Anspruch lautet: Das soll auch in Zukunft so bleiben. Doch die derzeit in Brüssel diskutierten CO2-Zielwerte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge für die Zeit nach 2020 werden uns vor weitere große Herausforderungen stellen“, sagte der VDA-Präsident. Wesentliche Faktoren würden in dieser Debatte bisher nicht ausreichend berücksichtigt: die Kundenakzeptanz bei der Elektromobilität, die noch nicht ausreichend vorhandene Ladeinfrastruktur oder auch sinkende Verkäufe von CO2-sparsamen Dieselmodellen.

Zum Thema Diesel sagte Mattes: „Wir haben eine Verantwortung, der wir uns stellen. In den vergangenen Monaten hat die deutsche Automobilindustrie ein ganzes Bündel an Maßnahmen ergriffen, um die Luftqualität in Städten rasch zu verbessern. Dazu zählen Software-Updates, Kooperationsprojekte mit betroffenen Städten, finanzielle Beteiligung am Förderprogramm der Bundesregierung und umfangreiche Angebote zur schnellen Erneuerung des Pkw-Bestands durch Neuwagen und junge Gebrauchte.“ Darüber hinaus hätten die drei deutschen Hersteller herstellerspezifische Angebote für die Zeit nach 2020 zugesagt, damit bisherige Dieselkunden mobil bleiben können.

„Die Qualität der Fahrzeuge deutscher Konzernmarken ist die Basis unserer internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Sie zu erhalten und nachhaltige Mobilität für die Zukunft zu entwickeln, ist die Aufgabe, der wir uns mit aller Kraft widmen“, betonte der VDA-Präsident.

 

Eckehart Rotter
Eckehart Rotter Leiter Abteilung Presse

Tel: +49 30 897842-120 Fax: +49 30 897842-603
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