Pressemeldungen

Robuster Jahresstart auf den internationalen Automobilmärkten

Berlin, 15. Februar 2019

Japan, Brasilien und Russland legen im Januar zu - Europa und USA leicht rückläufig

Der Start ins Jahr 2019 ist auf den internationalen Automobilmärkten unterschiedlich verlaufen. Der europäische Pkw-Markt (EU28+EFTA) lag im Januar unter dem hohen Niveau des Vorjahresmonats. In den USA ging der Light-Vehicle-Absatz leicht zurück. Japan und Russland hingegen konnten etwas zulegen, Brasilien verzeichnete ein deutliches Plus. Zu China liegen aufgrund des chinesischen Neujahrsfestes noch keine offiziellen Januar-Zahlen vor.

In Europa wurden im Januar insgesamt 1,2 Mio. Pkw neu zugelassen, 5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Allerdings zeigten sich die Volumenmärkte Deutschland (-1 Prozent), Frankreich (-1 Prozent) und Großbritannien (-2 Prozent) recht robust und erreichten fast Vorjahresniveau. Spanien und Italien hingegen verbuchten jeweils einen Rückgang um 8 Prozent.

In den USA lag der Markt für Light Vehicles mit 1,1 Mio. verkauften Neufahrzeugen rund 2 Prozent unter dem Absatz des Vorjahresmonats. Der Rückgang war dabei im Pkw-Segment ausgeprägter (-5 Prozent) als im Light-Truck-Segment (-1 Prozent).

In Indien wurden zum Jahresstart 280.100 Pkw verkauft. Dies waren gut 2 Prozent weniger als im Januar 2018. Damit setzte sich die zum Jahresende begonnene Zurückhaltung der Konsumenten fort. Es war der dritte Rückgang in Folge.

Der japanische Pkw-Markt konnte im Januar um 1 Prozent zulegen und erreichte ein Volumen von 342.500 Pkw.

Auf dem russischen Light-Vehicle-Markt ist der Absatz im Januar um 1 Prozent gewachsen. Das Marktvolumen stieg auf 103.100 Light Vehicles. Dabei wirkte sich eine zu Jahresbeginn eingeführte Mehrwertsteuererhöhung von 2 Prozentpunkten dämpfend auf die Nachfrage aus.

In Brasilien verlief der Jahresauftakt gut. Mit 191.200 Light Vehicles stieg das Marktvolumen im Januar um 9 Prozent. Seit 21 Monaten wächst der südamerikanische Leitmarkt nun schon ununterbrochen.

 

Neuzulassungen/Verkäufe von Personenkraftwagen

  Januar 2019 Januar - Januar 2019
  Anzahl Veränderung
19/18 in %
Anzahl Veränderung
19/18 in %
Europa (EU28+EFTA)*

1.226.400

-4,6 1.226.400 -4,6
  Europäische Union (EU-28)* 1.195.700 -4,6 1.195.700 -4,6
  Westeuropa (EU15+EFTA) 1.110.000 -5,0 1.110.000 -5,0
  Neue EU-Länder (EU13)* 116.500 -1,6 116.500 -1,6
Russland** 103.100 0,6 103.100 0,6
USA** 1.127.300 -2,1 1.127.300 -2,1
Japan 342.500 0,9 342.500 0,9
Brasilien** 191.200 8,7 191.200 8,7
Indien 280.100 -1,9 280.100 -1,9
* ohne Malta
** Light Vehicles
Eckehart Rotter
Eckehart Rotter Leiter Abteilung Presse

Tel: +49 30 897842-120 Fax: +49 30 897842-603
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