Produktion und Markt im Juli 2026
Deutscher Pkw-Markt: Elektroanteil steigt auf 41 Prozent
Pressemitteilung
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Pkw-Neuzulassungen im Plus – Elektro-Neuzulassungen mit kräftigem Wachstum – Produktion im bisherigen Jahresverlauf rückläufig – Auftragsbestand hoch
Im Juli wurden 322.700 Pkw in Deutschland produziert. Dies sind 6 Prozent weniger als im Juli 2025. Hauptursache ist eine mehrwöchige Produktionspause während der Umrüstung eines Werks im Zuge der Fertigung von Elektrofahrzeugen. Im bisherigen Jahresverlauf wurden 2,43 Mio. Pkw in Deutschland hergestellt, 3 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Damit liegt die Produktion nach den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres um 15 Prozent unter dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019.
Der Export lag im Juli bei 260.000 Einheiten, 4 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. Seit Januar dieses Jahres wurden 1,852 Mio. Pkw und damit ebenfalls 4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum exportiert.
Die Auftragseingänge aus dem Inland lagen im Juli um 4 Prozent unterhalb des Vorjahresmonats. Gleichzeitig lagen die Bestellungen aus dem Ausland um 15 Prozent unter dem Vorjahreswert. Insgesamt – die Eingänge aus dem Inland sowie dem Ausland zusammengenommen – wurden damit im Juli 13 Prozent weniger Bestellungen registriert als im Juli 2025. Zum vollständigen Bild gehört, dass der aktuelle Auftragsbestand aus dem Inland 10 Prozent über dem Vorjahreswert liegt. Dies ist der höchste Abstand zum Vorjahreswert in diesem Jahr und dürfte nach den Sommermonaten Impulse für die Inlandsproduktion liefern.
Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen stieg im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1 Prozent auf ein Volumen von 268.100 Einheiten. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden insgesamt 1,75 Mio. Einheiten neu angemeldet, 5 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Vorkrisenniveau des Jahres 2019 wird jedoch weiter deutlich unterschritten: Der Markt liegt nach den ersten sieben Monaten um rund 20 Prozent darunter.
Die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen (BEV, PHEV, FCEV) stiegen im abgelaufenen Monat um 44 Prozent auf ein Volumen von 109.200 Einheiten. Der Elektroanteil an den Gesamtzulassungen erreichte mit 41 Prozent den höchsten Wert seit der Reduktion des Umweltbonus Ende 2022 und den zweithöchsten Wert überhaupt. Im Detail: Die Registrierungen von BEV stiegen überdurchschnittlich um 62 Prozent auf 78.600 Einheiten. Die Neuzulassungen der PHEV verzeichneten ein moderateres Wachstum von 13 Prozent auf 30.600 Fahrzeuge. In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres erreichte der E-Pkw-Markt ein Volumen von 641.000 Einheiten, ein Plus von 38 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dabei ergibt sich für den Jahresverlauf ein Anstieg der BEV-Neuzulassungen um 50 Prozent auf 446.600 Einheiten. Das PHEV-Segment wuchs in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres um 17 Prozent auf ein Volumen von 194.400 Fahrzeugen.
| Personenkraftwagen *) | ||||||
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| Juli 2026 | Veränderung 26/25 in % |
Januar - Juli 2026 | Veränderung 26/25 in % |
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| Neuzulassungen in Deutschland | 268.068 | 1 | 1.752.461 | 5 | ||
| davon | ||||||
| dt. Marken inkl. Konzernmarken | 184.890 | -2 | 1.190.098 | 2 | ||
| ausl. Marken | 83.178 | 10 | 562.363 | 12 | ||
| darunter | ||||||
| Elektro | 109.218 | 44 | 641.026 | 38 | ||
| BEV | 78.609 | 62 | 446.615 | 50 | ||
| PHEV | 30.609 | 13 | 194.402 | 17 | ||
| Produktion in Deutschland | 322.700 | -6 | 2.433.100 | -3 | ||
| davon: Export | 260.000 | -4 | 1.852.400 | -4 | ||
| *) zum Teil vorläufig | Quelle: VDA/KBA | |||||
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Ansprechpartnerin
Eva Siegfried
Leiterin des Fachgebiets und Sprecherin Volkswirtschaft, Statistik und VDA-Ladenetz-Ranking