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Mattes: Intelligente Verkehrsleitsysteme sind
sinnvoller als eine erneute Symboldebatte über
starres Tempolimit

Berlin, 27. Dezember 2019

VDA-Präsident: Generelles Tempolimit leistet kaum messbaren Beitrag zum Klimaschutz – Ausbau der Ladeinfrastruktur sollte Priorität haben

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hält die erneut angestoßene Debatte über ein generelles starres Tempolimits auf deutschen Autobahnen für nicht hilfreich. „Darüber hat der Deutsche Bundestag im Oktober mit klarer Mehrheit entschieden. Es hilft weder der Umwelt, der Sicherheit noch dem Autofahrer, diese Symboldebatte immer wieder neu zu aktivieren“, sagte VDA-Präsident Bernhard Mattes.

Mattes wies darauf hin, dass ein erheblicher Teil der Autobahnen bereits heute Tempobeschränkungen umfasse. Zudem seien deutsche Autobahnen die sichersten Straßen.

„Starre Vorgaben werden vom Bürger nicht wirklich akzeptiert. Intelligente, flexible, je nach Wetter-, Witterungs- und Verkehrsbedingungen ausgestaltete Verkehrsleitmaßnahmen jedoch durchaus“, so Mattes.

Auch klimapolitisch bringe ein starres Tempolimit auf Autobahnen so gut wie nichts. „Wir reden hier über eine CO2-Einsparung im Straßenverkehr von 1,5 Prozent. Wenn wir Klimaschutz wirklich ernst nehmen, muss Deutschland jetzt vor allem rasch und flächendeckend die Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität ausbauen“, betonte Mattes.

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