Pressemeldungen

Deutsche Premiumhersteller wachsen in Südkorea schneller als der Markt

Berlin, 28. März 2013

Statement von Klaus Bräunig, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), anlässlich des VDA-Pressegesprächs am 28.03.2013 auf der Seoul Motor Show, Seoul, Südkorea 

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) ist hier auf dieser Messe bereits zum dritten Mal mit einem offiziellen Deutschen Gemeinschaftsstand vertreten. Der gemeinsame Auftritt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt. Wir danken an dieser Stelle dem AUMA (Ausstellungs- und Messeausschuss der Deutschen Wirtschaft), der Messegesellschaft IMAG und der Deutschen Botschaft für die hervorragende Kooperation. Auf diesem Gemeinschaftsstand zeigen deutsche Zulieferer ihre Innovationen und ihre Leistungsfähigkeit. Die deutschen Automobilhersteller haben in Südkorea natürlich einen starken Namen, sie präsentieren ihre neuen Modelle ebenfalls auf dieser eindrucksvollen Messe. Unter dem Dach des VDA sind über 600 Unternehmen aller Herstellergruppen der Automobilindustrie organisiert: Hersteller von Pkw und Nutzfahrzeugen, von Anhängern, Aufbauten und Bussen, sowie – als zahlenmäßig größte Gruppe – mehr als 500 Zulieferer.

Ich möchte mich für den VDA heute äußern

-       zum koreanischen Markt aus Sicht der deutschen Automobilindustrie,

-       zu den Erfolgsfaktoren der deutschen Automobilindustrie auf diesem herausfordernden Markt,

-       zu einigen Parallelen in der Entwicklung beider Industrieländer,

-       zum wachsenden Wettbewerb zwischen unseren Industrien einerseits und zur wachsenden Zusammenarbeit 
        andererseits,

-       zu den handelspolitischen Voraussetzungen für den gemeinsamen Erfolg,

-       und natürlich erläutern wir, welche Ziele wir mit dem Deutschen Gemeinschaftsstand verfolgen.

 Der koreanische Pkw-Markt bewegt sich seit 2010 auf stabilem Niveau und umfasst ein jährliches Neuzulassungsvolumen von rund 1,3 Mio. Einheiten. Er ist traditionell vor allem geprägt durch die heimischen Anbieter. Der Importanteil lag 2012 bei 10 Prozent, im Januar 2013 stieg er auf 13 Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland beträgt der Anteil der Importmarken seit Jahren rund 30 Prozent, in Frankreich beläuft er sich sogar auf 48 Prozent. 

Deutsche Hersteller sind führend bei den Importmarken in Korea 

Gemessen am insgesamt geringen Importanteil haben die deutschen Automobilhersteller in Korea ihre Chancen gut genutzt und Vertrauen aufgebaut. Sie sind die führenden Anbieter unter den Importmarken hier in Korea: Seit dem Jahr 2009 haben sie ihren Marktanteil mehr als verdoppelt. Im Jahr 2009 betrug er 2,7 Prozent. Seither ist er kontinuierlich gestiegen. 2010 waren es bereits 4,1 Prozent, 2011 kletterte er auf 5,4 Prozent. Im vergangenen Jahr erreichte unser Marktanteil bereits 6,9 Prozent. Auch in diesem Jahr schreiben wir den jungen Erfolgstrend der deutschen Automobilindustrie in Südkorea weiter: Im Januar 2013 konnten die deutschen Hersteller einen Marktanteil von 9,8 Prozent erreichen, der Gesamtmarkt legte um 5 Prozent zu. Damit kommt jeder zehnte verkaufte Neuwagen im Januar von deutschen Herstellern. Wir sollten diesen Januar-Wert nicht einfach auf das Gesamtjahr hochrechnen. Eines ist aber klar: Die deutsche Automobilindustrie hat sich das Ziel gesetzt, ihre Präsenz auf diesem wichtigen Pkw-Markt weiter zu steigern. Hier in Korea sind folgende starke deutsche Konzernmarken mit ihren Modellen vertreten: Audi, Bentley, BMW, Mercedes-Benz, Mini, Porsche, Rolls-Royce und Volkswagen.

Die eindrucksvolle Erfolgsgeschichte der deutschen Automobilindustrie in Südkorea lässt sich auch anhand der Wachstumsraten des Pkw-Absatzes darstellen: Vor einem Vierteljahrhundert – 1987 – wurden auf dem südkoreanischen Markt gerade einmal 10 deutsche Pkw abgesetzt. 1990 waren es 413 Pkw. Innerhalb des nächsten Jahrzehnts – bis zum Jahr 2000 – hatte sich der Absatz deutscher Marken zwar versechsfacht, doch handelte es sich um ein Volumen von gerade einmal 2.500 Einheiten. Aber der Trend zeigte bereits deutlich nach oben. Der eigentliche „Sprung nach vorn“ erfolgte ab der Jahrhundertwende: Im Jahr 2010 wurden von deutschen Herstellern in Südkorea 54.000 Neuwagen abgesetzt. Das Volumen hat sich also innerhalb von zehn Jahren um mehr als den Faktor 20 erhöht. Im Jahr 2012 konnten die deutschen Hersteller ihre Verkäufe auf 89.700 Einheiten steigern. Das ist ein Wachstum von 66 Prozent gegenüber dem Jahr 2010.

Was die Stückzahlen allein nicht ausdrücken können, belegt eine andere Kennziffer deutlich: Die deutschen Hersteller prägen auch in Südkorea das Premiumsegment – sie haben einen Anteil am Premiummarkt von über 80 Prozent. Seit vier Jahren stehen deutsche Modelle ganz oben auf dem Siegertreppchen, wenn es um die meistverkauften Importautos geht: Im Jahr 2009 war das der BMW 528, in den Jahren 2010 und 2011 jeweils der Mercedes-Benz E 300, und im Jahr 2012 der BMW 520d.

Die Automobil-Enthusiasten in Südkorea schätzen offensichtlich die herausragende Qualität, das anspruchsvolle Design, die hohe Sicherheit, den Komfort und die Fahrfreude, für die deutsche Premiumautos stehen. Korea ist für unsere Automobilindustrie damit ganz klar ein ganz wesentlicher Premiummarkt. Dies ist aus unserer Sicht umso bedeutender, als auch Korea selbst über eine überaus wettbewerbsfähige eigene Automobilindustrie verfügt.

Hoher industrieller Wertschöpfungsanteil in Korea und Deutschland 

Bemerkenswert ist, dass die Pkw-Inlandsproduktion in Südkorea seit dem Jahr 2009 kontinuierlich steigt: Damals wurden in diesem Land 3,2 Mio. Pkw gefertigt, 2010 waren es bereits 3,9 Mio. Einheiten. Zum Vergleich: Die deutsche Automobilindustrie hat 2012 5,4 Mio. Pkw in Deutschland gebaut, hinzu kamen 8,2 Mio. Einheiten, die im Ausland gefertigt wurden. Korea hat im Jahr 2011 mit 4,2 Mio. Neuwagen bereits die 4-Millionen-Marke geknackt. Im vergangenen Jahr konnte dieses hohe Niveau gehalten werden. Seit 2009 ist die Inlandsproduktion der koreanischen Pkw-Hersteller damit um 32 Prozent gestiegen. 

Auf eine weitere strukturelle und wichtige Parallele zwischen Korea und Deutschland möchte ich besonders aufmerksam machen: Beide Länder sind starke Industriestandorte. Ihr verarbeitendes Gewerbe, ihre Industrie erarbeitet jeweils einen hohen Anteil an der Wertschöpfung des Landes. Südkorea verfügt mit rund 30 Prozent über einen hohen Anteil der industriellen Bruttowertschöpfung am Bruttoinlandsprodukt (BIP). Dies gilt ebenso für Deutschland mit einem Industrieanteil von 26 Prozent. In den meisten anderen Ländern Westeuropas liegt dieser Anteil hingegen deutlich unter 20 Prozent. Wir alle wissen: Eine starke Industrie ist eine wichtige Voraussetzung für eine zukunftsfähige Wirtschaft, für Wachstum und für wettbewerbsfähige Arbeitsplätze.

Internationalisierung als Chance genutzt 

Ähnlich wie die deutsche Automobilindustrie hat auch die koreanische Automobilindustrie die Internationalisierung konsequent vorangetrieben und ihre Präsenz auf wichtigen Märkten ausgebaut. So hat sie in Westeuropa ihren Marktanteil, der im Jahr 2010 bei 4,2 Prozent lag und 540.000 Autos umfasste, bis zum Jahr 2012 auf 5,9 Prozent oder 692.000 Pkw gesteigert. Auch zu Beginn des Jahres 2013 setzte sich dieser Trend fort (Marktanteil Januar 2013: 6,4 Prozent). Damit haben die koreanischen Anbieter ihren Pkw-Absatz in Westeuropa – trotz der anhaltenden Schwäche auf diesem Markt – von 2010 bis 2012 um 28 Prozent erhöht. Das entspricht einem Plus von rund 150.000 Neuwagen. Ich darf hinzufügen, dass die deutschen Konzernmarken in Westeuropa ihren Marktanteil von rund 50 Prozent in diesen Jahren gehalten und leicht ausgebaut haben. Der Zuwachs der koreanischen Hersteller ging also vor allem zu Lasten anderer Wettbewerber.

Unsere Zulieferer beobachten sehr genau den Hochlauf der koreanischen Pkw-Produktion in der Europäischen Union. In vielen Fällen sind sie an dieser Entwicklung aktiv beteiligt. Im Jahr 2006 wurden von koreanischen Herstellern in der EU 5.000 Autos produziert. Im Jahr 2008 waren es bereits rund 210.000 Einheiten. 2010 wurden 430.000 Neuwagen gefertigt, im Jahr 2012 waren es 600.000 Einheiten. Das entspricht einer Verdreifachung innerhalb von vier Jahren. 

Auch hier ergibt sich eine Parallele zu der deutschen Automobilindustrie, die ebenfalls seit vielen Jahren sehr erfolgreich eine „Zwei-Säulen-Strategie“ verfolgt: Produktion und Export im eigenen Land stärken und ausbauen einerseits – und andererseits konsequenter Auf- und Ausbau der Produktion in den Wachstumsmärkten. Die Automobilindustrie in Deutschland und die Automobilindustrie in Korea: Beides sind Beispiele für eine gelungene und überaus erfolgreiche Globalisierung. Und beide liefern den Beweis dafür, dass diese Internationalisierung gerade auch die Arbeitsplätze im jeweiligen Heimatland gesichert und dort sogar neue geschaffen hat.

Abbau von nicht-tarifären Handelshemmnissen weiter vorantreiben 

Wichtig ist hierbei, dass eine nachhaltige Exportorientierung mit einer Öffnung des eigenen Marktes für Importe einhergehen muss. Hier hat Europa einige Überzeugungsarbeit geleistet, insbesondere was den Abbau der so genannten nicht-tarifären Handelshemmnisse angeht. So war es für uns bei den Verhandlungen über das Freihandelsabkommen Koreas mit der EU, das im Juli 2011 in Kraft trat, stets wichtig, nicht nur auf die Zölle, sondern insbesondere auch auf die nicht-tarifären Handelshemmnisse (non-tarif barriers, NTB) zu schauen und sie nachhaltig abzubauen. Denn unterschiedliche Vorschriften zum CO2-Ausstoß und abweichende technische Regularien haben die Exporte Europas nach Südkorea erschwert. Wir müssen den Weg fortsetzen, diese NTB abzubauen, auch wenn es immer noch eine Reihe von Handelshemmnissen gibt. Warum beispielsweise in Korea die Vorgaben für das adaptive Frontlicht, das Ersatzrad oder die LED-Leuchten unterschiedlich gegenüber den EU-Standards sein müssen, ist nicht wirklich nachvollziehbar. Einheitliche Standards wären für beide Seiten sinnvoll.

Wir setzen dabei auf den konstruktiven Dialog und die Instrumente, die uns das Freihandelsabkommen nach langen Verhandlungen nun bereitstellt, wie bilaterale Konsultationen und Schiedsverfahren. Auch daran wird die Wirkung des FTA am Ende  gemessen werden. Das FTA mit Korea ist noch nicht einmal zwei Jahre in Kraft. Daher ist es derzeit noch zu früh für eine abschließende Bewertung.

Südkorea hat neben dem Abkommen mit der EU ein Freihandelsabkommen mit den USA verhandelt. Der Marktanteil der koreanischen Hersteller ist in USA mit 8,7 Prozent in etwa gleich groß wie der unserer deutschen Hersteller. Allerdings ist der Wert pro Fahrzeug bei unseren Konzernmarken aufgrund der unterschiedlichen Modellflotte deutlich höher. Das hängt – ähnlich wie unsere Position hier in Korea – mit dem hohen Premiumanteil unserer Marken zusammen.

Zwischen den beiden Automobilländern Deutschland und Südkorea gibt es einen regen Handelsaustausch. Bis einschließlich 2007 konnten die koreanischen Pkw-Hersteller einen Überschuss in der automobilen Handelsbilanz mit Deutschland erzielen. Doch das Blatt hat sich gewendet: Trotz eines deutlichen Anstiegs der Exporte aus Südkorea um ein Drittel im vergangenen Jahr konnten die deutschen Pkw-Hersteller einen Handelsüberschuss in Höhe von 1,5 Mrd. Euro erwirtschaften. Der Exportwert unserer Unternehmen betrug bei Pkw 2,1 Mrd. Euro. Umgekehrt lag der Importwert aus Korea nach Deutschland bei Pkw bei rund 600 Mio. Euro. Es wurden 80.000 Neuwagen von Deutschland nach Korea exportiert. Insgesamt haben die europäischen Hersteller 95.000 Fahrzeuge aus der EU nach Korea geliefert. Die deutschen Marken sind die führenden Importeure. Im Gegenzug haben die koreanischen Hersteller 400.000 Fahrzeuge in die EU geliefert. 

Potenzial für Zulieferer nutzen

Mit dem Freihandelsabkommen der EU mit Südkorea wurde zumindest eine Reihe von Einfuhrhemmnissen reduziert oder sogar vollständig abgebaut. Dazu gehören die Zölle für Zulieferteile im Handel der EU mit Südkorea. Davon konnten die koreanischen Zulieferer deutlich profitieren: Sie erhöhten ihre Ausfuhren nach Deutschland allein im letzten Jahr um 23 Prozent auf 300 Mio. Euro. Für die deutschen Zulieferer sah die Bilanz hingegen anders aus: Sie mussten – trotz Zollabbau – einen Rückgang ihrer Verkäufe nach Korea um 13 Prozent hinnehmen. Hier hat das Freihandelsabkommen den von der Politik erhofften Effekt offenbar noch nicht erfüllt. Deutsche Zulieferer exportierten Teile und Zubehör im Wert von 750 Mio. Euro nach Korea. Über die Hälfte davon entfiel auf Motorenteile (-19 Prozent). Wie Sie sehen, besteht für beide Seiten hier noch Potenzial – auch deswegen sind wir heute hier mit unserem deutschen Gemeinschaftsstand. Gleichzeitig laden wir die koreanischen Zulieferer ein, auf der IAA in Frankfurt oder Hannover auszustellen – der VDA ist hier gerne mit weiteren Informationen behilflich.

Das Freihandelsabkommen soll zu einer Intensivierung der Beziehungen zwischen der EU und Korea, und zwischen Deutschland und Korea beitragen. Aber natürlich ist eine Reduzierung der Einfuhrzölle (von 8 auf 5,6 Prozent) nicht der entscheidende  Grund, ein deutsches Markenprodukt zu kaufen. Der Erfolg der deutschen Hersteller beruht vielmehr auf der hervorragenden, weltbekannten Qualität und der Attraktivität der Modelle. Das wird von immer mehr Kunden in Korea so gesehen – nach einer langen Zeit der Zurückhaltung gegenüber Importen. Nicht zuletzt haben die deutschen Hersteller hohe Investitionen in Südkorea in den Ausbau ihrer Vertriebs- und Marketingaktivitäten getätigt. Hier sind auch zahlreiche Arbeitsplätze entstanden. Gemeinsam mit den deutschen Zulieferern leistet die deutsche Automobilindustrie somit einen wichtigen Beitrag für die Weiterentwicklung der koreanischen Automobilindustrie und des koreanischen Marktes. Wir sehen das als Win-win-Situation und freuen uns auf die weitere Vertiefung unserer Zusammenarbeit. Wir setzen weiter auf fairen Marktzugang auf beiden Seiten und den Abbau noch bestehender Hindernisse – im Sinne eines echten Freihandles mit fairen und verlässlichen Bedingungen.

Deutscher Gemeinschaftsstand als „Türöffner“ für mittelständische Zulieferer 

Die koreanischen Automobilhersteller sind starke Wettbewerber. Zugleich wird sich die Zusammenarbeit sicher weiter vertiefen. Davon sind wir angesichts eines weiter wachsenden Weltautomobilmarktes – der in diesem Jahr die 70-Millionen-Marke überschreiten wird – überzeugt. Die Chancen dafür weiter auszuloten, dafür sind viele deutsche Hersteller und Zulieferer nach Seoul gekommen. Mit dem Deutschen Gemeinschaftstand wollen wir einen Beitrag als Türöffner auch für mittelständische Lieferanten leisten.

Eine aktuelle Umfrage unter unseren rund 45 wichtigsten Repräsentanten der Zulieferer im VDA zeigt beispielhaft, dass die Umsatzanteile deutscher Zulieferer mit Kunden in Asien seit dem Jahr 2001 von rund 2 Prozent auf heute fast 10 Prozent gewachsen ist. Umgekehrt bemerken wir ein wachsendes Interesse asiatischer und insbesondere koreanischer Lieferanten, mit deutschen Automobilherstellern ins Geschäft zu kommen. Hier haben sicher innovative Zulieferer mit hohen Qualitätsprodukten die besten Chancen. Es zeigt aber auch, der Wettbewerb wird nicht geringer, im Gegenteil. Wir nehmen diesen Wettbewerb an. Dies gilt für alle Märkte – und natürlich auch für den koreanischen Markt, der kein einfacher ist, aber auf dem wir durchaus erfolgreich unterwegs sind.

Auch dies unterstreicht, wie richtig und notwendig dieser Deutsche Gemeinschaftsstand hier auf der Seoul Motor Show ist. Dies ist die geeignete Plattform, um erste Kontakte zu knüpfen und bestehende weiter zu vertiefen. Hier, in den Headquarters der koreanischen Hersteller, werden die strategischen Entscheidungen für deren weltweites Engagement getroffen. Das ist bei deutschen Herstellern, die weltweit präsent sind, nicht anders. Und hier, auf der Seoul Motor Show, können unsere Zulieferer die Gelegenheit zum Gespräch mit koreanischen Anbietern nutzen.

Diese Messe, auf der die deutschen Pkw-Hersteller und Zulieferer stark präsent sind, zeigt, dass der koreanische Markt für unsere Automobilindustrie ein wichtiger und wachsender Premiummarkt ist. Unsere Hersteller, auch das ist deutlich geworden, wollen ihre Vertriebs- und Marketingaktivitäten hier in Korea weiter ausbauen. Hinzu kommt, dass die koreanische Automobilindustrie in deutschen Zulieferern äußerst kompetente und innovative Entwicklungspartner findet, die für Qualität, Werthaltigkeit und pfiffige neue Ideen stehen. Gerade vom weltweiten Trend hin zu kompakteren Fahrzeugen und zu SUV im Kompaktwagensegment können deutsche Zulieferer hier in Korea profitieren.

Ich wünsche Ihnen allen eine erfolgreiche Messe! Und ich lade Sie ein zum Wiedersehen auf der 65. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) Pkw, die vom 12. bis 22. September 2013 in Frankfurt am Main stattfindet. Sie steht dieses Jahr unter dem Motto: „Die automobilste Show der Welt“

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