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Wissmann: Vorbereitungen zur "automobilsten Show der Welt" laufen auf Hochtouren

Berlin, 07. August 2013

„Die IAA ist auch in schwierigen Zeiten ein Stabilitätsanker: Wir liegen bei der Zahl der Aussteller (rund 1.000) und der Ausstellungsfläche (rund 230.000 Quadratmeter) auf dem hohen Niveau von 2011 – trotz des schwachen westeuropäischen Pkw-Marktes“, betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), in Berlin. Die 65. Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) Pkw, die vom VDA durchgeführt wird, findet vom 12. bis 22. September 2013 in Frankfurt am Main statt. Vorgeschaltet sind zwei Pressetage (10./11. September 2013) mit rund 80 Pressekonferenzen. Die IAA wird am 12. September 2013 von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eröffnet.

Auch weitere hochrangige Politiker, darunter Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler, Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, EU-Kommissar Günther Oettinger, Frank-Walter Steinmeier, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, sowie Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes, haben ihren IAA-Besuch bereits angemeldet.

„Die Vorbereitungen zur IAA Pkw laufen seit vielen Wochen auf Hochtouren. Nirgendwo sonst gibt es mehr Weltpremieren, mehr Hersteller, mehr Zulieferer, mehr Innovation. Deshalb ist es ‚Die automobilste Show der Welt‘, wie es der IAA Claim ja passgenau ausdrückt“ unterstrich Wissmann. „Die IAA zeigt: Elektromobilität ist keine Vision mehr, die E-Autos kommen jetzt auf die Straße. Aber auch bei der Optimierung der klassischen Antriebe, Benziner und Clean Diesel, werden auf der IAA wieder deutliche Fortschritte zu sehen sein. Ein weiterer Schwerpunkt ist das vernetzte Fahren. Damit wird das Auto zur mobilen Kommunikationsplattform – und Autofahren noch sicherer“, sagte der VDA-Präsident.

„Die IAA ist der international bedeutendste Treffpunkt der automobilen Welt“, betonte Wissmann. Dies zeige auch der gestiegene Anteil ausländischer Aussteller, der aktuell bei 43 Prozent liegt und damit spürbar höher ist als auf der letzten IAA (2011: 32 Prozent). Die zunehmende Bedeutung des Wirtschaftsraumes Asien wirke sich auch auf die IAA aus: Mehr als ein Viertel der ausländischen Aussteller komme aus dem asiatischen Raum (IAA 2011: 19 Prozent). Wissmann: „Die Zahl der chinesischen Zulieferer, die zur IAA als Aussteller kommen, hat sich gegenüber dem Jahr 2011 mit mehr als 120 sogar verzehnfacht“. Auf der IAA des Jahres 2011 waren es 13 chinesische Aussteller. Auch insgesamt hat die Zahl der Zulieferer, die auf der 65. IAA Pkw ausstellen, deutlich zugenommen. Sie liegt derzeit mit 375 um 23 Prozent höher als 2011 (305).

„Auch bei den Eintrittspreisen senden wir ein klares Stabilitätssignal: Die IAA-Eintrittspreise (13 Euro werktags, 15 Euro an den Wochenenden) sind seit nunmehr zehn Jahren stabil“, betonte VDA-Präsident Wissmann.

Die IAA ist zudem ein großer Kongress mit über 20 Fachveranstaltungen. Die Themen reichen von Elektromobilität und dem vernetzten Auto bis zur Zukunft der Automobilproduktion am Standort Deutschland, von steuer-, verkehrs- und zollpolitischen Fragen bis hin zu verschiedenen Aspekten der Verkehrssicherheit. Highlights sind sicherlich der Fachkongress Elektromobilität (17. September), eine gemeinsame Veranstaltung von VDA, BDEW, BDI, BITKOM, VCI, VDMA und ZVEI; der Car-IT-Kongress „Mobilität 3.0 – Die Zukunft des Autos ist vernetzt“ (18. September), eine gemeinsame Veranstaltung von VDA und BITKOM; sowie der Kongress zur Verkehrssicherheit (19. September), um nur einige Beispiele zu nennen.

„Die IAA ist mehr als eine Premieren-Show. Hier kann die Faszination Auto hautnah erlebt werden“, sagte Wissmann. So stehen auf dem Freigelände (F13, südlich der Halle 10) zwölf Fahrzeuge für die Geländewagen-Teststrecke bereit. Die geländegängigen Modelle kommen von Daimler, Hyundai, Isuzu und Volkswagen Nutzfahrzeuge. Noch umfangreicher ist die Flotte (darunter auch Elektrofahrzeuge), die den IAA-Besuchern für Probefahrten zur Verfügung stehen wird: Rund 70 Autos von insgesamt elf Firmen können „live“ gefahren werden. Bei den Herstellern handelt es sich um Citroen, Hyundai, Isuzu, Kia, Maserati, Opel, Renault, Tesla Motors, Volvo sowie um den Zulieferer Valeo und den Anbieter erdgas mobil.

Ein weiteres Highlight der 65. IAA Pkw ist die Oldtimer-Sonderschau „Die Stars von 1983“ in der Halle 3.1. Die Ausstellung präsentiert Fahrzeuge, die erstmals auf der IAA vor 30 Jahren vorgestellt wurden und lädt zum Dialog über junge Oldtimer ein. Unter dem Titel „150 Jahre Deutsches Rotes Kreuz“ zeigt das DRK in Halle 3.1 zudem eine DRK-Oldtimer-Sonderschau mit historischen Fahrzeugen.

Motorsport vom Feinsten und packende Duelle garantiert die riesige digitale Carrera-Rennbahn auf dem Freigelände (F11). Alle Facetten der Klangfülle im Auto können in der „EMMA Car-Media-World“ in Halle 4.0 erlebt werden. EMMA steht für die European Mobile Media Association, führende Car-Media-Hersteller präsentieren dabei ihre innovativen Produkte.

Der Verkehrssicherheit räumt die IAA traditionell großen Raum ein. So kann am Gemeinschaftsstand des Deutschen Verkehrssicherheitsrates e.V.  (DVR) in Halle 3.1 bei der Aktion „Runter vom Gas“ erprobt werden, welche Konsequenzen Fehlverhalten am Steuer hat. Auf dem Freigelände (F12/F13) suchen der DVR und Autobild bei ihrer Fahrsicherheitsaktion „Deutschlands beste Autofahrer“. Ebenfalls auf dem Freigelände sowie in Halle 3.1 zeigt der DVR, wie sich mit Hilfe von Fahrerassistenzsystemen Unfälle vermeiden lassen. Die Veranstaltung trägt den Titel „Bester Beifahrer: Wie schlau ist mein Auto?“. Modernste Fahrerassistenzsysteme und ihre Wirkung zeigen auf dem Freigelände zudem Volkswagen, Bosch, Conti und Valeo.

Mit der Verkehrserziehung kann nicht früh genug begonnen werden. So können in der Fahrschule von Legoland (Freigelände F4) Kinder zwischen 3 und 13 Jahren mit kleinen Elektroautos von Hyundai ihren ersten „Führerschein“ machen, ebenfalls auf dem Freigelände (F12) findet die „Kids Driving School“ statt: Kinder von 5 bis 10 Jahren können in der Erlebniswelt von Kinder-Überraschung und Porsche spielerisch in die Verkehrsfrüherziehung einsteigen. Zum Entspannen hingegen lädt die „Ladies Corner" (Foyer Halle 4.0) ein.

Die Online-Akkreditierung für Journalisten ist seit Anfang Juli unter www.iaa.de aktiviert und wird sehr gut angenommen. Mehrere tausend Journalisten aus insgesamt 72 Ländern haben sich bereits online akkreditiert. Auch die Fan-Page der IAA auf Facebook erfreut sich großer Beliebtheit: „Wir haben in dieser Woche mit über 28.500 ‚Likes‘ erstmals mehr IAA-Fans auf Facebook als die Paris Motor Show“, sagte Wissmann. Zudem liege der Online-Ticket-Verkauf derzeit deutlich höher als in der Vergleichswoche zur IAA 2011. „Das ist ein erster Indikator, dass wir gut aufgestellt sind – aber noch keine Besucherprognose“, so Wissmann.

Wissmann betonte abschließend: „Die IAA Pkw ist das Top-Ereignis des Automobiljahres 2013! Alle Hersteller und Zulieferer bereiten sich darauf intensiv vor, der Aufbau auf dem Frankfurter Messegelände hat bereits begonnen. Wir freuen uns auf die IAA. Die VDA-Mannschaft ist hoch motiviert, der Countdown läuft. Und wir werden alles daran setzen, um unseren Gästen den IAA-Besuch so spannend und angenehm wie möglich zu machen.“

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