Pressemeldungen

Starke Partner für die Schwächsten im Straßenverkehr

Frankfurt/Berlin, 19. September 2013


„Unsere Kinder - Initiative für Verkehrssicherheit“ – unter diesem Motto steht die neu gegründete Gemeinschaftsinitiative von ADAC, Deutscher Verkehrswacht und dem Verband der Automobilindustrie (VDA). Die drei Partner haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr aktiv zu fördern und so die Zahl der jungen Verunglückten weiter zu senken. Vorgestellt wurde die Initiative von den Präsidenten aller drei Organisationen am heutigen Tag in Frankfurt/Main im Rahmen der IAA-Veranstaltung „Verkehrssicherheit für Kinder“. 
 

Peter Meyer, Präsident des ADAC: „Jedes Jahr werden über 20 000 Kinder im Straßenverkehr verletzt. Jeder dieser Unfälle ist einer zuviel. Gerade deshalb haben sich alle drei Organisationen vorgenommen, im Rahmen der gemeinsamen Initiative ‚Unsere Kinder’ einen noch größeren Beitrag für deren Verkehrssicherheit zu leisten.“

Kurt Bodewig, Bundesminister a.D. und Präsident der Deutschen Verkehrswacht: „Seit 60 Jahren sorgen Schülerlotsen bei Wind und Wetter dafür, dass ihre Mitschüler sicher zur Schule gelangen. In all diesen Jahren hat es an von Verkehrshelfern überwachten und gesicherten Verkehrswegen keinen einzigen Unfall gegeben. Dem VDA gilt mein herzlicher Dank für die verlässliche und langjährige Unterstützung.“

Matthias Wissmann, Präsident des Verbands der Automobilindustrie: „Die Automobilindustrie arbeitet intensiv daran, Autos immer sicherer zu machen und Unfälle zu vermeiden. Doch Verkehrssicherheit verlangt konzertierte Anstrengungen aller. Dies wollen wir mit unserer gemeinsamen Initiative unterstreichen. “ 

Im Jahr 2012 verunglückten 29 321 Kinder unter 15 Jahren im Straßenverkehr, 73 von ihnen starben. Viele nur deshalb, weil sie nicht oder zu spät von Autofahrern gesehen wurden. Besonders groß wird das Unfallrisiko zum Herbstbeginn. Dunkelheit, diffuses Licht, Nebel und Nässe machen dann allen Verkehrsteilnehmern das Leben schwer. Statistisch verunglücken Kinder am häufigsten zwischen 15 und 18 Uhr. In den Wintermonaten von November bis Februar nimmt der Anteil der Unfälle frühmorgens zwischen 7 und 8 Uhr zu, wenn die Kinder auf dem Weg in die Schule sind.

Pressekontakt:

Katrin Müllenbach-Schlimme

Tel.: (089) 7676-2956

katrin.muellenbach-schlimme@adac.de

 

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