Pressemeldungen

Wissmann: Diese IAA ist ein voller Erfolg!

Frankfurt/Berlin, 20. September 2013


Die IAA endet am Sonntag um 19.00 Uhr. Doch schon heute können wir feststellen:

Diese IAA ist ein voller Erfolg! Die weltweit wichtigste Mobilitätsmesse hat zwei ganz starke Innovationssignale gesetzt: Die Elektromobilität und das vernetzte Fahrzeug!

Diese beiden Innovationstreiber haben die Pressetage und die internationale Berichterstattung dominiert. Sie waren dominierend bei der Eröffnungsfeier mit Bundeskanzlerin Merkel. Wir haben dazu zwei große, ganztägige Symposien veranstaltet, die beide sehr gut besucht waren.

Aber vor allem faszinieren sie die IAA-Besucher in all den Tagen hier in Frankfurt. Auf den Ständen der Hersteller und Zulieferer wird Elektromobilität und Vernetzung in vielfältigster Form erlebt

Die IAA hat damit das Fenster zur Zukunft der Mobilität ganz weit aufgemacht:

-       Das Auto der Zukunft setzt neue Maßstäbe bei der Emission.

-       Wir sind unterwegs zum Null-Emissions-Auto.

-       Wir reden heute über „Spritkosten“ – besser: Stromkosten - von nur noch 3 Euro pro 100 Kilometer.

-       Das ist gerade beim Kunden ein starkes Argument für die Elektromobilität!

-       Hier auf der IAA ist für alle sichtbar: Elektromobilität ist keine Vision mehr, sondern Realität.

-       Die E-Autos kommen jetzt auf die Straße – und zwar in allen Segmenten, vom Kleinwagen bis zum Sportwagen.

-       Bis Ende 2014 bringen allein die deutschen Hersteller 16 Serien E-Modelle in den Markt – mit rein batterie-elektrischem Antrieb, als Plug-in-Hybrid oder mit Reichweiten-verlängerer.

-       Das Auto der Zukunft wird – zweitens – vollständig vernetzt sein.

-       „Always online“ – das gilt künftig gerade auch im Auto.

-       Auto und Smartphone – das sind zwei Seiten einer Medaille!

-       Wir bringen das Internet ins Auto – und wir bringen das Auto ins Internet.

-       Die spannenden Neuheiten sind auf den Ständen der Hersteller und Zulieferer hier auf der IAA in beeindruckender Weise zu sehen.

-       Diese Branche treibt die digitale Revolution im und um das Auto massiv voran.

-       Die online-Dienstleistungen im und um das Auto nehmen rasant zu.

-       Sie werden zu einem spannenden und neuen Fahrerlebnis führen.

-       Das Auto wird zur mobilen Kommunikationsplattform

-       Autofahren wird damit noch komfortabler, vor allem aber noch sicherer

Damit besetzt die Automobilindustrie zwei Innovationsthemen von strategischer Bedeutung. Das Auto ist unterwegs zur „Mobilität von morgen“ – mit hoher Innovationsgeschwindigkeit!

Erstmals wird auf dieser IAA auch sichtbar, dass Elektromobilität und CarIT nicht nur zwei isolierte Pfeiler sind. Vielmehr bewegen sich beide aufeinander zu, treiben sich gegenseitig an: Internet-basierte Dienstleistungen, elektronische Motorsteuerungen, die Vielzahl von Assistenzsystemen – all das benötigt Elektronik. Kurz: Diese Industrie hat geliefert. Auch deshalb ist diese IAA „die automobilste Show der Welt“.

Mit 1.098 Ausstellern aus 35 Ländern hat die 65. IAA Pkw ihre Position als internationale Leitmesse der Mobilität gefestigt. Die IAA ist die internationalste Automobilmesse – mit einem Auslandsanteil von 42 Prozent bei den Ausstellern. Die IAA ist mit Abstand die wichtigste Automobilmesse weltweit – mit 159 Weltpremieren, davon allein 70 Weltpremieren von Pkw-Herstellern. Die IAA ist zudem die Automobilmesse mit der größten Medienresonanz: Über 11.800 akkreditierte Journalisten aus 99 Ländern berichten über die IAA.

Mit rund 400 Zulieferern bildet die IAA die gesamte Wertschöpfungskette ab – auch das ist einzigartig. Nur auf der IAA ist die geballte Innovationskraft der Zulieferer zu sehen – das unterstreichen die 65 Weltpremieren, die allein von Zulieferern hier gezeigt werden. Das Interesse der IAA-Besucher gerade auch an den Leistungen der Zulieferer ist enorm: Wie mir auf meinen Rundgängen bestätigt wurde, kamen manche Mitarbeiter selbst in der zweiten IAA-Woche kaum für eine Minute weg vom Stand, so zahlreich und intensiv waren die Kundengespräche. Die Kompetenz der Zulieferer – gerade auch bei Elektromobilität und CarIT – ist eindrucksvoll. Insgesamt wurden viele Fachgespräche geführt. Dazu haben auch unsere zehn Technologie-Rundgänge mit Entwicklern und Einkäufern unserer deutschen Hersteller beigetragen.

Was uns besonders freut: Gerade die Aussteller der Zulieferindustrie äußern sich sehr zufrieden über den Messeverlauf. Die IAA hat, so der Tenor, erneut gezeigt, welchen hohen Stellenwert sie als weltweit bedeutendste Schau der gesamten automobilen Kompetenz besitzt.

Die Schwerpunkte – Elektromobilität und Vernetzung – sind richtig gesetzt worden.

Auch bei den insgesamt über 100 Rundgängen mit hochrangigen Politikern aus Brüssel, Berlin und den Bundesländern standen die Zulieferer auf dem Programm. Die Bundeskanzlerin war da, EU-Kommissar Oettinger, ein halbes Dutzend Abgeordnete des EU-Parlaments, ebenso viele Botschafter, viele Wirtschaftsminister aus anderen Nationen, zahlreiche ausländische Delegationen, vier Ministerpräsidenten, über ein Dutzend Landesminister sowie Staatssekretäre aus Bund und Ländern, und viele Mitglieder des Deutschen Bundestags. Wir hatten zahlreiche Motorsport-Profis hier auf der IAA, Stars aus der Musikszene, Promis aus dem Fernsehen oder auch ganze Bundesliga-Mannschaften.

Das Programm dieser IAA ist so umfangreich, dass ich darauf nicht im Detail eingehe. Nur so viel: Unser Action-Programm – Geländewagen-Parcours, Probefahrten, Oldtimer-Sonderschau, Carrera-Bahn, um nur einige zu nennen – kommt bei den IAA-Besuchern sehr gut an. Die über 25 Fachveranstaltungen und Kongresse, die wir hier veranstaltet haben, waren durchweg sehr gut besucht.

Aber im Mittelpunkt standen die Weltpremieren. Die Hallen waren all die Tage sehr gut besucht, manchmal gab es kaum noch ein Durchkommen. Bei Audi, auf der Agora, bildeten sich vor dem Pavillon sogar Warteschlangen.

Damit komme ich zu den Besuchern der IAA. Natürlich spielt auch das Wetter auf einer IAA immer eine Rolle. Im Gegensatz zu vielen früheren IAAs wurden wir diesmal vom Wettergott nicht gerade verwöhnt. Dennoch – und das zeigt die Stärke der IAA – ist diese IAA erneut eine „Abstimmung mit den Füßen“ für das Auto! Wir haben noch zweieinhalb IAA-Tage vor uns, die – das zeigt die Statistik – immer zu den besucherstärksten Messetagen zählen. Wir gehen davon aus, dass wir am Sonntagabend, wenn die IAA ihre Tore schließt, in die Nähe der 900.000er-Marke kommen werden. Das ist – auch vor dem Hintergrund der nach wie vor schwierigen konjunkturellen Lage in Westeuropa – ein sehr erfreuliches Ergebnis. Die IAA hat unsere Erwartungen voll erfüllt, in vielen Bereichen wurden sie sogar übertroffen.

Gut vier von fünf IAA-Besuchern (83 Prozent) kommen aus dem Inland. Drei von vier ausländischen IAA-Besuchern kommen aus Europa. Der Anteil der Gäste, die aus Nordamerika kommen, hat sich mehr als verdoppelt (von 2 auf 5 Prozent). Zwei Drittel aller IAA-Besucher nehmen eine Anreise von mehr als 100 Kilometer auf sich. Der Fachbesucheranteil liegt bei deutlich über einem Drittel (36 Prozent). Wie hoch die Qualität der Fachbesucher ist, zeigt eine Zahl: 72 Prozent der Fachbesucher sind an Einkaufsentscheidungen beteiligt. Das ist ein wichtiger Grund, warum unsere Aussteller – gerade die Zulieferer – mit dieser Messe so zufrieden sind.

Zum allgemeinen Publikum: Gut zwei Drittel (67 Prozent) der IAA-Besucher waren schon einmal auf einer IAA – jeder neunte hat die IAA bereits zehn Mal oder noch häufiger besucht. Im Durchschnitt nehmen sich die Besucher für den IAA-Rundgang sechseinhalb Stunden Zeit. Besonders freuen wir uns, dass die IAA offensichtlich immer attraktiver für die weiblichen Besucher wird: Ihr Anteil ist auf 16 Prozent gestiegen (2011: 14 Prozent), am ersten IAA-Sonntag waren es sogar 20 Prozent. Das Durchschnittsalter der IAA-Besucher beträgt unverändert 35 Jahre – angesichts der gesamten demographischen Entwicklung bleibt die IAA damit ein „Jungbrunnen“.

Die These, dass sich junge Menschen für Auto interessieren, wird auch durch die Schulklassenaktion eindeutig gestützt: Mit rund 34.000 Teilnehmern haben wir ein Plus von 20 Prozent gegenüber 2011 – damit wurden unsere Erwartungen deutlich übertroffen! Es kamen ausländische Klassen und Kurse u. a. aus Österreich, Frankreich, Polen, Tschechien – und eine chinesische Austauschklasse.

Ich fasse zusammen:

-       Die 65. IAA Pkw hat unsere Erwartungen an „die automobilste Show der Welt“ voll erfüllt.

-       Unsere Aussteller sind mit dieser IAA sehr zufrieden, die Qualität der Besucher ist erneut gestiegen.

-       Die Themen Elektromobilität und Vernetzung sind faszinierend, weisen in die Zukunft und haben offensichtlich auch dazu geführt, dass viele junge Menschen erstmals zur IAA kamen.

-       Der einzige Minuspunkt, den wir zu vergeben haben, gilt dem Wetter – doch da hat uns die Messe Frankfurt versprochen, dass sie 2015 erheblich nachbessern wird!

Abschließend danke ich der Messe Frankfurt, der Polizei, der Feuerwehr und allen anderen Organisationen und Dienstleistern, die diese IAA unterstützt und tatkräftig dazu beigetragen haben, diese Mobilitätsmesse zum Erfolg zu führen. Und mein Dank gilt auch der eigenen Mannschaft, die diese IAA über viele Wochen vorbereitet und durchgeführt hat.

Nach der IAA ist vor der IAA: Die 66. IAA Pkw findet vom 17. bis 27. September 2015 hier in Frankfurt statt, die Pressetage sind der 15. und 16. September 2015. Und schon im kommenden Jahr findet in Hannover die 65. IAA Nutzfahrzeuge statt – vom 25. September bis 2. Oktober 2014. Ich darf Sie heute dazu einladen und bitten, die Termine zu notieren.

 

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