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Mobility Apps, Individualverkehr, Öffentlicher Verkehr – was bewegt uns morgen?

Es geht um die Frage, welche Rolle das Auto im Mobilitätssystem der Zukunft spielt, inwieweit es mit Ridesharing/ÖPNV on Demand zu einer weiteren Säule des ÖPNV werden kann und inwiefern dafür das bestehende Personenbeförderungsgesetz angepasst werden muss.

17. Juni 2019

Vertretung des Landes Niedersachsen (In den Ministergärten 10, 10117 Berlin)

Worum geht es?

Unsere Mobilität wird sich schon in naher Zukunft tiefgreifend verändern. Für die einen wird das eigene Auto das wichtigste Verkehrsmittel bleiben. Für die anderen geht es hingegen nicht mehr darum, ein „eigenes“ Auto zu besitzen. Sie fragen kein bestimmtes Verkehrsmittel mehr nach. Was zählt, ist eine Mobilitätslösung für jeden neuen Weg, egal um welches Verkehrsmittel oder welche Kombination es sich dabei handelt - Mobility Apps und Carsharing machen es möglich.

Vor allem mit den neuen Ridesharingangeboten werden die Grenzen zwischen dem Motorisierten Individualverkehr und dem ÖPNV fließend. Deswegen ist die Automobilindustrie dabei, sich vom reinen Autobauer zum Mobilitätsanbieter weiterzuentwickeln. Zugleich treten Startups als neue Player auf den Markt: Neue Angebote und neue Anbieter - wie selten zuvor ist der Mobilitätsmarkt in Bewegung.

Ausgebremst werden die neuen Angebote aber durch den aktuellen Rechtsrahmen. Insbesondere das Personenbeförderungsgesetz orientiert sich noch an der alten Verkehrswelt und ist noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen. So sind Ridesharingangebote derzeit nur begrenzt möglich.

Der Verband der Automobilindustrie und der Bundesverband Deutsche Startups wollen daher mit dieser Veranstaltung zeigen, wie sich der Markt und die Mobilitätsbedürfnisse verändern und welcher Handlungsbedarf sich daraus für die Politik ergibt:

Welche Rolle spielt das Auto im Verkehrssystem der Zukunft? Wie wird sich der ÖPNV weiterentwickeln? Welche neuen Geschäftsmodelle sind zu erwarten? Welche Player werden den Markt hauptsächlich prägen – die etablierte Automobilindustrie, die etablierten ÖPNV-Anbieter oder die Startups? Wird es vielleicht auch Formen der Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen dieser drei Branchen geben? Was streben die Städte an und welchen Beitrag kann die Kommunalpolitik leisten? Und vor allem: Wie muss der aktuelle Rechtsrahmen modernisiert werden, um fit zu sein für das digitale Zeitalter?

Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Vertreter der Automobil- und Zulieferindustrie, der Startup-Branche, der ÖPNV-Anbieter, der Medien und der Verkehrspolitik und -verwaltung auf kommunaler, auf Landes- und Bundesebene.

 Anmeldungen sind möglich unter http://www.vda-events.de/Mobility_2019

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