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Hildegard Müller im MoMa-Interview: Automobilindustrie will ihren Beitrag leisten

Berlin, 30. März 2020.

„Es geht jetzt darum, dass die Gesellschaft in dieser schwierigen Situation zusammensteht“, sagte Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) im ARD-Morgenmagazin. „Die Automobilindustrie will dazu ihren Beitrag leisten“, erklärte sie vor dem Hintergrund der Corona-Krise.

Die Unternehmen würden sich intensiv darüber Gedanken machen, wie sie zu Bewältigung der Corona-Krise beitragen könnten, zum Beispiel durch Unterstützung im Bereich Produktion medizinischer Ausrüstung, erklärte die VDA-Präsidentin.

Es geht dabei unter anderem um den Bedarf von Mundschutz oder Schutzbekleidung. Die Produktion von Beatmungsgeräten sei eine besondere Herausforderung. „Solche Maschinen herzustellen, ist ein komplexer Vorgang. Wir sind dazu mit den Maschinenherstellern im Gespräch“, sagte Hildegard Müller. Realistisch sei, dass einzelne Unternehmen der Automobilindustrie Komponenten mit Hilfe von 3-D-Druckern produzieren und beisteuern könnten.

Die Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung nannte die VDA-Präsidentin „schnell und konsequent. Das verdient Lob“, so Hildegard Müller. „Wir müssen nun prüfen, inwieweit die Maßnahmen greifen und die in Aussicht gestellten Mittel tatsächlich bei den Unternehmen ankommen.“

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