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Bundesrat beschließt Maßnahmen gegen Coronavirus-Auswirkungen

Berlin, 27. März 2020.

„Bundesregierung, Bundestag- und Bundesrat haben in Rekordzeit ein umfassendes Hilfspaket für die von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen auf den Weg gebracht. Die beschlossenen Maßnahmen sind zielführend und richtig“, sagt die Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller.

„Wir brauchen allerdings ein ganzes Bündel an Maßnahmen, um diese Krise in den Griff zu bekommen und die Konjunktur wieder in Gang zu setzen“, so Hildegard Müller. „Dazu zählen weitere steuerliche Maßnahmen, wie eine Stundung der Lohnsteuer ebenso wie ein europaweit abgestimmtes Handeln, damit die Grenzen für den Güterverkehr durchlässig bleiben und die Lieferketten nicht vollkommen abreißen.“

Angesichts der Dringlichkeit der Umsetzung der Beschlüsse zu den Hilfsmaßnahmen sei fraglich, ob Behörden und Verwaltungen in der Lage sind, die große Zahl der Anträge auf Liquiditätshilfen und steuerlichen Erleichterungen in der kurzen Zeit abzuarbeiten“, sagt die VDA-Präsidentin: „Wenn die Hilfen erst in drei oder vier Wochen greifen, kommen sie für manches Unternehmen zu spät – in genau in diesem Zeitraum tut sich beim ein oder anderen Betrieb ein Liquiditätsengpass auf.

Es sei daher zu überlegen, ob staatliche Stellen bei der Bearbeitung der Anträge und Umsetzung der Hilfsmaßnahmen auf Kapazitäten der Privatwirtschaft und Dienstleister zurückgreifen sollten, um die Prozesse zu beschleunigen.

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