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Weiterhin Staus durch Grenzkontrollen - Warenverkehr muss gewährleistet sein

Berlin, 22. März 2020

Trotz einer ersten Entspannung der Lage an den Grenzübergängen zwischen Deutschland und seinen Nachbarländern am Samstag, gibt es nach Angaben der EU-Kommission an vielen Grenzübergangsstellen fortdauernde Probleme und lange Staus. Es müsse deshalb nach der Schließung von Grenzübergangsstellen weiterhin daran gearbeitet werden, einen möglichst reibungslosen, grenzüberschreitenden Warenverkehr aufrechtzuerhalten, betont VDA-Präsidentin Hildegard Müller: „So wirksam Grenzkontrollen sein können: Der Warenverkehr zwischen den Ländern muss gewährleistet sein, damit keine Versorgungslücken entstehen. Nötig ist dafür ein EU-weit einheitliches Vorgehen. Derzeit gibt es weiterhin an einigen Orten erhebliche Probleme an den Grenzen.“

Ursache ist die Entscheidung von EU-Mitgliedsstaaten, aufgrund der Corona-Krise an einigen Binnengrenzen vorübergehende Kontrollen einzuführen, was zum Teil zu kilometerlangen Staus führte. 

Zudem sei es entscheidend, Pendlern den Grenzübertritt zu ermöglichen, unterstreicht Hildegard Müller: „Im Personenverkehr müssen Grenz-Pendler weiterhin die Möglichkeit haben, ihren Arbeitsplatz zu erreichen. Nur so können Unternehmen auch in Krisenzeiten weiter produzieren. Im Güterverkehr muss sichergestellt sein, dass nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch die Fahrer die Grenzen passieren können und nicht aufgrund von Quarantäne-Maßnahmen am Grenzübertritt gehindert werden.“

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