Automobilindustrie und Märkte

Markt Zulieferindustrie

Die Zulieferer konnten den Umsatz des Vorjahres noch einmal um 5 Prozent überbieten

Situation der Zuliefererindustrie

Gemessen an den Erlösen haben die deutschen Zulieferer im Jahr 2014 zu neuer Stärke gefunden. Der Umsatz des Vorjahres konnte noch einmal um 5 Prozent überboten werden und erreichte 73 Mrd. Euro. Wie bei den Automobilherstellern wuchs auch der Umsatz der Automobilzulieferer mit dem Ausland (8 Prozent) stärker als im Inland (3 Prozent). Im Gegensatz zu den Kraftfahrzeugherstellern blieb für die in Deutschland produzierenden Zulieferer der Inlandsmarkt mit 46 Mrd. Euro immer noch die Hauptabsatzregion (63 Prozent). Der Umsatzanteil des Auslands lag entsprechend bei 37 Prozent, Tendenz steigend.

Dass der Inlandsanteil weiterhin hoch war, lag in erster Linie an den starken deutschen Premium- und Volumenkunden. Bezieht man deren Exportstärke mit ein, wird die Bedeutung der internationalen Märkte auch für die deutschen Zuliefererstandorte deutlich. Die Globalisierungsanstrengungen der letzten Jahre unterstreichen den Anspruch, weltweit mit Spitzentechnologie präsent zu sein. Dieser Anspruch spiegelt sich auch im am Umsatz gemessenen Spitzenranking der Zulieferer wider. Inzwischen haben die drei weltweit größten Zulieferer ihren Stammsitz in Deutschland.

Das Wachstum im In- und Ausland stützte die Beschäftigung in Deutschland. Die Zulieferer konnten 2014 wieder Personal aufbauen (+2 Prozent). Ende 2014 arbeiteten 297.500 Menschen in der Zulieferindustrie. Damit wurde die Vorkrisenmarke wieder erreicht. Der Aufschwung zu dieser neuen Stärke ist vor allem ein Verdienst des Innovationsgeistes und der globalen Ausrichtung der Unternehmen.

Eckehart Rotter
Eckehart Rotter Leiter Abteilung Presse

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