Automatisiertes Fahren

Automatisiertes Fahren

Der technologische Fortschritt zeigt sich bereits heute in modernen Fahrzeugen, die vermehrt Fahrerassistenzsysteme (FAS) besitzen, auf dem Weg zur Automatisierung.

Die Interaktion zwischen Mensch und Fahrzeug

Der Weg zum automatisierten Fahren wird vielen bekannt vorkommen: Schon heute kann ein Kunde sein Wunschauto so konfigurieren, dass es einerseits für Autobahnfahrten die heute mögliche Fahrerassistenz (z. B. Spurhalteassistent, Abstandsregeltempomat mit Notbremsund Stauassistent) bietet. Andererseits kann er auf alle Parkassistenzsysteme,die den Fahrer beim Rangieren und Manövrieren unterstützen, verzichten. Diese Wahlfreiheit bleibt dem Kunden auch in Zukunft erhalten.

Die verfügbaren Fahr- und Parkfunktionen für assistiertes und teilautomatisiertes Fahren und Parken entlasten den Fahrer bereits heute. Die permanente Betätigung von Fahr- und Bremspedal kann beispielsweise die Fahrfunktion Adaptive Cruise Control (ACC) ausführen. Der Fahrer muss das System überwachen und ggf. die Fahraufgabe wieder selbst übernehmen.

In einigen Jahren werden erste Fahrzeuge mit entsprechender Sensorik und Informationsverarbeitung ausgestattet sein, die Funktionen der Hoch- und Vollautomatisierung für spezifische Anwendungsszenarien ermöglichen. Dabei sind zunächst automatisierte Fahrfunktionen für Autobahn- und Staufahrten zu erwarten. In fernerer Zukunft werden zunehmend auch Fahrten über Land und in der Stadt unterstützt. Der Weg zur Hoch- und Vollautomatisierung ist jedoch nicht nur ein technologischer, sondern bedarf auch der nationalen und internationalen Anpassung rechtlicher Rahmenbedingungen.

Graham Smethurst
Graham Smethurst Leiter Koordinierungsstelle Vernetztes und Automatisiertes Fahren

Tel: +49 30 897842-426  
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