Umstellung der Flotten im Personen- und Güterverkehr

Der Personen- und Güterverkehr spielt in der Mobilität der Zukunft eine zentrale Rolle, sowohl für die Stadt als auch für die Anbindung der Region.

Die Umstellung der Fahrzeugflotten und der dazugehörigen intelligenten, erweiterbaren Ladeinfrastruktur mit Lastmanagement bedarf einer Analyse und kundenorientierten systemischen Beratung, denn das Nutzungs- und Ladeverhalten als auch der daraus resultierende Ladebedarf ist je nach Fahrzeugflotte unterschiedlich. 

Deshalb werden Kommunen und Unternehmen durch Beratungshilfen der Hersteller und Initiativen wie das Starterset Elektromobilität für Kommunen des BMWi bei der Planung unterstützt.

In der Infotheke am Ende der Seite sind eine Auswahl von Links zu Beratungshilfen und weiteren hilfreichen Informationen für den Umstieg auf alternative Antriebe aufgelistet.

Förderung für die Flottenumstellung im Personen- und Güterverkehr

Aufgrund der bisher mangelnden Wirtschaftlichkeit emissionsarmer bzw. emissionsfreier Transporter, Busse und Lkw ist eine Unterstützung bei der Anschaffung und Planung für Flotten notwendig. Die Bundesregierung hat das erkannt und unterstützt mit Inkrafttreten der Förderrichtlinien für alternative Antriebe am 15.12.2017 neben Unternehmen insbesondere Verkehrsbetriebe und Kommunen bei der Umstellung des ÖPNV durch das „Sofortprogramm Saubere Luft 2017–2020“.

Das Programm schließt die Förderung der Anschaffung von Elektrobussen und der Ladeinfrastruktur im Zusammenhang mit der Anschaffung von Elektrobussen sowie weitere Maßnahmen, die zur Inbetriebnahme von Elektrobussen nötig sind (z.B. Schulungen von Werkstatt- und Fahrpersonal, Werkstatteinrichtungen) ein.

Das Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020 bietet vielfältige Programme für die Elektrifizierung des urbanen Verkehrs. Diese beinhalten unter anderem: 

Grundsätzlich ist eine Kumulierung mit Fördermitteln anderer Programme (z. B. Bund - und Landesförderung) zulässig. Die Summe der Zuwendungen für die gleichen beihilfefähigen Kosten/Ausgaben darf die in Förderrichtlinie ausgewiesene maximal zulässige Beihilfeintensität dabei nicht übersteigen.

Mit dem Förderprogramm „Energieeffiziente und/oder CO2-arme schwere Nutzfahrzeuge“ (EEN) sollen die negativen Wirkungen des Straßengüterverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen auf Umwelt und Klima reduziert werden. Der Bund gewährt hierzu Zuschüsse zur Förderung der Anschaffung von schweren Nutzfahrzeugen mit energieeffizienten und/oder CO2-armen Antriebstechnologien in Unternehmen des Güterkraftverkehrs. Das Förderprogramm ist zunächst bis zum Ende des Jahres 2020 befristet.

Neben der direkten Förderung von Elektrofahrzeugen fördert das BMWi noch bis 2021 die Einbindung von gewerblichen Elektrofahrzeugen in Logistik-, Energie- und Mobilitätsinfrastrukturen. Dabei geht es darum elektrisierte Flotten in ganzheitliche Logistik-, Energiemanagement- und Mobilitätskonzepte einzubinden, die auf IKT basieren. Die vom BMWI veröffentlichte Publikation skizziert die Entwicklung des Forschungsprogramms, führt ins Thema ein und stellt die Meta- und Schlüsselthemen des Programms vor.

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