] Transport von Batterien NEU - VDA
Umwelt und Klima

Gefahrguttransport

Lithium-Ionen-Batterien unterliegen bei der Beförderung umfangreichen internationalen Gefahrgutvorschriften. Diese legen unter anderem die Anforderungen an Verpackung, Beförderungspapiere, Kennzeichnung von Versandstücken und Fahrzeugen sowie die sichere Handhabung bei der Beförderung fest.

Transport von Batterien

Lithium-Ionen-Batterien unterliegen bei der Beförderung umfangreichen internationalen Gefahrgutvorschriften. Diese legen unter anderem die Anforderungen an Verpackung, Beförderungspapiere, Kennzeichnung von Versandstücken und Fahrzeugen sowie die sichere Handhabung bei der Beförderung fest. Seit letztem Jahr gibt es die Möglichkeit, beschädigte Lithium-Ionen-Batterien im Straßen- und Eisenbahnverkehr zu transportieren. Hierzu bedarf es der Festlegung einer Verpackungsmethode durch die zuständigen Behörden des Versandstaates. Entsprechend den Auflagen ist nun ein Transport im Rahmen der Rechtsvorschriften auch grenzüberschreitend möglich. Diese neu eingeführten Regelungen im Straßen- und Eisenbahnverkehr werden ab 2015 auch Eingang in den Seeverkehr finden. Noch immer ist im Luftverkehr die Beförderung von neuen, geprüften und transportsicheren Lithium-Ionen-Batterien über 35 Kilogramm nur mit Genehmigung möglich. Eine weltweite Servicesicherheit für Elektrofahrzeuge ist daher noch immer nicht gewährleistet. Der VDA fordert, entsprechend den Erfahrungen mit Automobil-Lithium-Ionen-Batterien diese 35-Kilogramm- Grenze fallen zu lassen bzw. deutlich zu erhöhen.

Eine weitere Aufgabe für das kommende Jahr ist die Beförderung von Fahrzeugen mit defekten oder ungeprüften Lithium-Ionen-Batterien, zum Beispiel von Unfallfahrzeugen oder Erprobungsfahrzeugen. Es bestehen zurzeit gesetzgeberische Tendenzen, die eine Beförderung solcher Fahrzeuge nur noch mit Ausnahmegenehmigung möglich machen würden. Der VDA fordert, den Aufbau weiterer gesetzgeberischer Hürden, die ohne einen Sicherheitsgewinn die Einführung der Elektromobilität behindern und verlangsamen können, zu unterlassen und gegebenenfalls Freistellungen für die Beförderung von Unfall- und Erprobungsfahrzeugen zu ermöglichen.

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