] Die deutsche Automobilindustrie bekennt sich zu den Pariser Klimaschutzzielen. - VDA
Umwelt und Klima

VDA-Stellungnahme zur nationalen Wasserstoffstrategie und zur nationalen
Umsetzung der REDII

Die deutsche Automobilindustrie bekennt sich zu den Pariser Klimaschutzzielen.

Es ist erklärtes Ziel der Industrie, rechtzeitig die notwendigen, technologischen Schritte einzuleiten, damit bis zur Mitte des Jahrhunderts ein treibhausgasneutrales Verkehrssystem erreicht werden kann. Alle relevanten Akteure sind sich einig: Diese ambitionierten Klimaschutzziele können nur erreicht werden, wenn zusätzlich zur Elektromobilität mit grünem Strom auch nachhaltige, regenerative Kraftstoffe im Verkehrssektor zum Einsatz kommen. Dies hat auch die Nationale Plattform Mobilität bestätigt. Die Elektromobilität ist zur Erreichung der CO2-Ziele im Verkehr und der CO2-Flottengesetzgebung ab 2020 von herausragender Bedeutung. Vordringlich ist der kundenorientierte, flächendeckende Ausbau der Ladeinfrastruktur zur Ermöglichung ihres Markthochlaufes. Die nationale Wasserstoffstrategie (NWS) der Bundesregierung (Stand 29.01.2020) ist ein erster Schritt. Staatliche Förderung von Projekten ist wichtig und richtig. Aber die beste Förderung von Projekten (z.B. Reallabore) nützt nichts, wenn die Produkte am Markt nicht nachgefragt werden. In dem aktuellen Entwurf fehlen eine Priorisierung der Maßnahmen und explizite Vorschläge für sofort verfügbare Zielmärkte – gerade der Straßenverkehr sollte auf Grund der hohen Klimaambitionen ein Treiber der Wasserstoffwirtschaft werden.

Bildquelle: Felix Krumbholz // H2 MOBILITY Deutschland

 

Ralf Diemer
Ralf Diemer Leitung Abteilung Wirtschafs-, andels- und Klimaschutzpolitik, Europapolitische Koordinierung
Koordinierung europapolitischer VDA-Themen, Kontakt zu den Europäischen Institutionen, VDA-Mitgliedsunternehmen und dem BDI
Tel: +4930897842-350  
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