Wirtschaftspolitik und Infrastruktur

Außenwirtschaft

Der Zugang zu Auslandsmärkten ist für die Unternehmen der Automobilindustrie unerlässlich. Das Wachstum findet – abgesehen vom US-Markt – vor allem auf den Märkten außerhalb der Triade statt: in Osteuropa, Asien, Lateinamerika und anderen Schwellenländern mit steigender Motorisierung.

VDA-Partnerforum unterstreicht Bedeutung von Auslandsmärkten

Im Rahmen der Außenwirtschaftstage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) (bmwi-aussenwirtschaftstage.de) vom 19.-23. April 2021 veranstaltete der Verband der Automobilindustrie (VDA) das Partnerforum „Außenwirtschaftliche Herausforderungen für die Automobilindustrie“. Gemeinsam mit Natalie Mekelburger, CEO und Vorsitzende der Geschäftsführung der Coroplast Group sowie Mitglied im VDA-Vorstand, und Eckart von Klaeden, Vice President & Head of External Affairs, Daimler AG und Vorsitzender des VDA-Ausschusses Außenwirtschaft und Handelspolitik, diskutierten wir die die Herausforderungen und Chancen unserer globalen Schlüsselindustrie, die gleichzeitig wie keine andere für „Made in Germany“ steht.

VDA-Geschäftsführer Dr. Kurt-Christian Scheel leitete in die Thematik mit einem Überblick über den eindrucksvollen Stand der Globalisierung der VDA-Mitglieder ein. Dabei unterstrich er die große Bedeutung von Auslandsmärkten für die deutsche Automobilindustrie und die weiter wachsende Rolle asiatischer Märkte als Absatzmarkt und Produktionsstandort.

Natalie Mekelburger berichtete von den Herausforderungen, denen Coroplast auf ihrem Weg ins Ausland begegnet ist und betonte, dass die Globalisierung weder an einem Wendepunkt angekommen sei, noch dass Lieferketten verkürzt werden müssten. Die multinationalen Handelsbeziehungen sollten grundsätzlich nicht in Frage gestellt werden. „Denn zu hoch sind die Spezialisierungen, zu filigran die internationale Arbeitsteilung, zu sehr überwiegen die Vorteile“, so Mekelburger.

Eckart von Klaeden, Head of External Affairs der Daimler AG und Vorsitzender des VDA-Ausschusses für Außenwirtschaft und Handelspolitik, erläuterte die negativen Auswirkungen von Handelskonflikten und hohen Einfuhrhemmnissen.

Hersteller und Zulieferer der deutschen Automobilindustrie setzen auf „Made in Germany“ — gleichzeitig auf internationale Kooperation. Theorie, Praxis und Erfahrungen zeigen: globaler Handel und Investitionen sichern Wohlstand und sind Grundlage für die Bewältigung der aktuellen Herausforderungen — auch und insbesondere beim Klimaschutz.

Ein herzlicher Dank geht an die 160 Teilnehmer, unsere Speaker und an das BMWi und die GTAI für die Durchführung der Außenwirtschaftstage. Viele der Veranstaltungen wurden aufgezeichnet und sind in der Mediathek abrufbar.

Die Präsentation von VDA-Geschäftsführer Dr. Kurt-Christian Scheel stellt der VDA gerne interessierten Teilnehmenden zur Verfügung. Sie finden diese hier zum download.

Ansprechpartnerin:

Angela Mans Leiterin Fachbereich Außenwirtschaft, Handel und Zölle

Tel: +49 30 897842-352  
Angela Mans
Angela Mans Leiterin Fachbereich Außenwirtschaft, Handel und Zölle

Tel: +49 30 897842-352  
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