Außenwirtschaft

Der Zugang zu Auslandsmärkten ist für die Unternehmen der Automobilindustrie unerlässlich. Das Wachstum findet – abgesehen vom US-Markt – vor allem auf den Märkten außerhalb der Triade statt: in Osteuropa, Asien, Lateinamerika und anderen Schwellenländern mit steigender Motorisierung.

VDA zum Vorschlag einer CO2-Grenzausgleichsmaßnahme

 

Die Präsidentin der Europäischen Kommission hat zu Beginn ihrer Amtszeit eine CO2-Grenzausgleichsmaßnahme vorgeschlagen. Ziel sollte sein, ausgewählte Waren aus Ländern mit niedrigeren CO2 Standards mit einer Abgabe zu belegen. Damit sollte auch die Industrie in der EU vor ungleichen Wettbewerbsbedingungen geschützt und ein „Carbon Leakage“ vermieden werden. Hinzu kommt, dass die Europäische Kommission in einer aktuellen Veröffentlichung zur Finanzierung ihres „Recovery Plans“ die Grenzausgleichsabgabe als ein mögliches zusätzliches Finanzierungsinstrument ins Spiel bringt (s. S. 3 hier). Dort wird von Einnahmen zwischen 5 und 14 Milliarden Euro im Jahr ausgegangen. Wie genau die Europäische Kommission zu diesen Summen kommt, wird nicht angegeben, die konkrete Ausgestaltung des Vorschlags für eine solche Abgabe ist noch offen.    

Der VDA hat sich mit den ersten Vorschlägen der Kommission befasst und mit Unterstützung der CO2- und Handelsexperten aus den VDA-Mitgliedsunternehmen eine erste Positionierung ausgearbeitet. Dabei wird auch ein Schwerpunkt auf die zahlreichen noch offenen Fragen in Zusammenhang mit einer solchen Grenzausgleichsmaßnahme gelegt. Im Laufe der weiteren Entwicklungen wird diese Positionierung weiter angepasst.

Ansprechpartner im VDA

Angela Mans
Leiterin Außenwirtschaft
Tel: +49 30 897842-352
E-Mail: angela.mans@vda.de

 

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