Wirtschaftspolitik und Infrastruktur

Handel

Der Zugang zu Auslandsmärkten ist für die Unternehmen der Automobilindustrie unerlässlich. Das Wachstum findet – abgesehen vom US-Markt – vor allem auf den Märkten außerhalb der Triade statt: in Osteuropa, Asien, Lateinamerika und anderen Schwellenländern mit steigender Motorisierung.

Außenwirtschaftsförderung und Entwicklungszusammenarbeit

Die deutsche Automobilindustrie konzentriert sich mit ihrer Produktion immer mehr auf Schwellen- und Entwicklungsländer wie China, Brasilien, Mexiko und Südafrika. Durch die Schaffung eines gemeinsamen Marktes zwischen den ASEAN- Mitgliedern wird in Zukunft auch Südostasien einen höheren Stellenwert erringen. Neben diesen Ländern werden auch andere Entwicklungsländer als Teil der Wertschöpfungskette und als Absatzmarkt an Bedeutung gewinnen. Um den Marktzugang in diesen Ländern zu unterstützen, kooperiert der VDA seit Mitte 2013 mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Das BMZ verfügt mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) seit Jahrzehnten über ein sehr engmaschiges Netzwerk an eigenen Experten in derzeit 130 Ländern weltweit. Diese Experten stehen mit ihren detaillierten lokalen Kenntnissen bereit, um die deutsche Privatwirtschaft vor Ort zu unterstützen und gemeinsame Projekte zu starten.

Bereits seit vielen Jahren führt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit Projekte mit der deutschen Automobilindustrie durch. Deutsche Hersteller und Zulieferer engagieren sich für Aus- und Weiterbildungsprojekte auf der ganzen Welt, für die Standardisierung von Zulieferprodukten aus Entwicklungsländern oder auch für eine HIV-Aufklärungskampagne im südlichen Afrika. Neben den VDA-Mitgliedern arbeitet auch der VDA selbst mit der GIZ in Gremien in China und Indien zusammen. Themen wie Automobilrecycling, Elektromobilität, Produktsicherheit und Qualitätsinfrastruktur stehen auf der Agenda. Der VDA nutzt dabei die Kontakte der GIZ zu politischen Entscheidungsträgern in den Ländern und will diese Zusammenarbeit ausbauen, um die Aktivitäten seiner Mitglieder in diesen Märkten zu unterstützen.

Kahan Ertik Wirtschafts- und Klimapolitik

Tel: +49 30 897842-353 Fax: +49 30 897842-7353
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