Wirtschaftspolitik und Infrastruktur

Steuern und Zölle

Wettbewerbsfähige steuerliche Rahmenbedingungen sind eine wesentliche Voraussetzung, um die Attraktivität des Standortes Deutschlands für die Automobilindustrie zu erhalten.

Firmenwagenbesteuerung

Die geltende Besteuerung der Privatnutzung von Dienst- und Firmenwagen anhand der 1%- Regelung oder der Gesamtkostenmethode (Fahrtenbuchmethode) ist systematisch richtig und
hat sich in der Praxis bewährt. Das hat auch der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages
als Ergebnis seiner Anhörung am 7. November 2012 (Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, BT-Drs. 17/8462) bekräftigt und eine Ökologisierung der Dienst- und Firmenwagenbesteuerung nicht weiterverfolgt. Eine ökologische Ausrichtung der Firmenwagenbesteuerung würde zu system- widrigen Verwerfungen im Steuerrecht führen. Umweltanforderungen für das Automobil gehören nicht in das Ertragssteuerrecht. Das Ordnungsrecht zur Senkung des CO2-Ausstoßes ist die CO2- Regulierung von Pkw durch die EU. Dort sind die CO2-Anforderungen bereits sehr ambitioniert geregelt.

Eine Ökologisierung der Firmen- und Dienstwagenbesteuerung ist auch aus klimaschutzpolitischen Gründen nicht zwingend. So haben sich die durchschnittlichen CO2-Emissionen neu zugelassener Firmenwagen seit Anfang 2008 um nahezu 40 g/km
reduziert (von 171,2 g auf 131,4 g). Der Unterschied zwischen gewerblich und privat
gehaltenen Fahrzeugen hat sich im gleichen Zeitraum von 10 g auf aktuell noch 2 g vermindert.

Neuzulassung von Firmenwagen nach Segmenten

Neuzulassung von Firmenwagen nach Segmenten

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Eckehart Rotter
Eckehart Rotter Leiter Abteilung Presse

Tel: +49 30 897842-120 Fax: +49 30 897842-603
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