VDA Veranstaltung Mobility Innovation Summit 2026
„Die Innovationskraft unserer Unternehmen ist einzigartig"
Der VDA Mobility Innovation Summit hat auch in diesem Jahr wieder den Raum geboten, um die großen Debatten der Gegenwart und drängenden Fragen der Zukunft gemeinsam zu diskutieren. Im Fokus standen dabei unter anderem resiliente Lieferketten, Software-Defined Vehicles, Künstliche Intelligenz, autonomes Fahren und die klimaneutrale Zukunft der Nutzfahrzeugindustrie.
Am 26. und 27. März 2026 waren alle Interessierten zum VDA Mobility Innovation Summit ins Berlin Congress Center (bcc) am Berliner Alexanderplatz eingeladen. Das Branchentreffen für Vertreterinnen und Vertreter aus Automobilindustrie, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft sollte vor allem wieder viel Raum für Fachdiskussionen und Networking bieten.
Über 400 Teilnehmende waren vor Ort, darunter zahlreiche Entscheiderinnen und Entscheider sowie Fach- und Führungskräfte aus der Automobilindustrie. Insgesamt 10 Paneldiskussionen mit 50 hochkarätigen Rednerinnen und Rednern motivierten zum direkten Austausch über die aktuellen Herausforderungen der Branche, aber auch deren Gestaltungsdrang und Innovationskraft.
Die deutsche Automobilindustrie setzt die Transformation entschieden um
Genau diese Innovationskraft war es auch, die VDA-Präsidentin Hildegard Müller in ihrer Auftaktrede vor dem vollbesetzten Hauptsaal des bcc hervorhob. Doch nur mit Innovationskraft ist es nicht getan, wenn wir Wachstum und Wohlstand erhalten wollen. Technische Innovationen und neue Ideen müssen auch umsetzbar sein. "Wir brauchen einen regulatorischen Rahmen, der Innovation ermöglicht, anstatt sie zu ersticken", so Hildegard Müller. Eine innovations- und investitionsfreundliche Politik ist dringend notwendig, damit die Unternehmen der deutschen Automobilindustrie ihre Technologieführerschaft auch in Deutschland vorantreiben können.
Zum Thema Innovationskraft sagte Hildegard Müller auf der Bühne:





Die Innovationskraft unserer Unternehmen ist einzigartig und die Entschlossenheit, mit der die Unternehmen die klimaneutrale und digitale Transformation vorantreiben, großartig. Das wird in den kommenden zwei Tagen in den vielen hochkarätig besetzten Panels und Keynotes hautnah zu erleben sein.Hildegard MüllerPräsidentin des Verbandes der Automobilindustrie
Der deutsche Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Dr. Karsten Wildberger, knüpfte daran an. Er betonte, dass es jetzt gilt, politische Prozesse zu beschleunigen und den notwendigen Rahmen für Innovationen zu schaffen. Man setze sich in Brüssel für praxisnahe Regeln ein. Gleichzeitig müsse Schluss sein mit Goldplating, also der Übererfüllung europäischer Vorgaben aus Brüssel. Nur so könne die Technologieführerschaft und Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland gesichert werden.
Dr. Karsten Wildberger: "Künstliche Intelligenz wird die Automobilbranche grundlegend verändern – von der Entwicklung über Produktion bis hin zum autonomen Fahren. Deutsche Autobauer gehören hier zur Weltspitze – und das soll so bleiben. Dafür wollen wir unseren innovativen Unternehmen den Rücken stärken: mehr Freiräume für neue Ideen, weniger Bürokratie."
Dr. Rolf-Dieter Jungk, Staatssekretär im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, schloss sich dem an. Er verwies dabei auf die Hightech-Agenda Deutschland. Die vielfältigen Ideen aus der Forschung können so direkt zu wettbewerbsfähiger Wertschöpfung und Wohlstand werden und Innovationen kommen schneller auf die Straße.
Vernetzung und Austausch unter den führenden Köpfen der Branche
Der MINS bietet immer auch den Raum für Debatten auf Augenhöhe und vielfältiges Netzwerken. Im Rahmen der vielen Programmpunkte, Keynotes, Deep-Dive Sessions und Live-Demos neuester Technik, konnten Expertinnen und Experten aus Politik, Forschung und Wissenschaft sich gemeinsam fachlich austauschen. Insbesondere die Deep Dive Sessions waren explizit für gemeinsame Diskussionen in kleineren Gruppen gedacht.
Die MINS-Night bildete den Abschluss des ersten Tages. Hier konnten alle Teilnehmenden in entspannter Atmosphäre auch abseits der Fachthemen miteinander ins Gespräch kommen und die vielen Eindrücke des Tages sacken lassen.
Technologien der Zukunft schon heute diskutiert
Die thematischen Schwerpunkte der Keynotes und Diskussionsrunden waren 2026 vor allem die Transformation der Lieferketten sowie Software-Defined Vehicle.
In Zeiten globaler Konflikte und einer dynamischen Weltwirtschaft steht vor allem die Automobilindustrie mit ihren komplexen Lieferketten vor großen Herausforderungen. Gemeinsam konnte in den Sessions diskutiert werden, wie Lieferketten resilienter gestaltet werden können und welche politischen Rahmenbedingungen letztlich notwendig sind, um den aktuellen Entwicklungen entgegenzuwirken. Die Politik muss beispielsweise Doppelregulierung vermeiden und entsprechende Anreize setzen, die neue Innovationen sowie praktische Anwendung ermöglichen und somit auch Aufschwung, Wachstum und Arbeitsplätze schaffen.
Software-Defined Vehicle waren bereits im vergangenen Jahr ein zentrales Thema und auch beim MINS 2026 waren die Diskussionen rund um KI, autonomem Fahren und Softwareinfrastruktur überall zu finden. Deutschen Hersteller sind bei diesen Themen im weltweiten Wettbewerb um die Entwicklung ganz vorne mit dabei.
Eine Übersicht zu allen weiteren Themen finden Sie im MINS-Tagesprogramm.
Mit den Start-ups ins Gespräch kommen
Ein anderer Blick auf die Branche: So haben sich die Startups S2data, aioneers Technologies, Battery Sphere, Bnewable, Certivity, CompActive, Compredict, FRYTE Mobility, Hybrid Lidar Systems, Manex AI, Rabot Energy DE und Sono Motors mit ihren Ausstellerflächen auf dem MINS präsentiert. Auf ihrer eigenen Bühne konnten sie außerdem in spannenden Pitches für sich und ihre Ideen werben. Besonders positiv: In diesem Jahr haben sich noch mehr Start-ups beim MINS präsentiert als im Vorjahr, was den Austausch zwischen neuen und etablierten Akteuren der Branche noch einfacher gemacht hat. Nur so können zukunftsfähige und innovative Kooperationen entstehen und die Automobilindustrie Innovationsmotor bleiben.
Neueste Technik und spannende Entwicklungen konnten auch im Ausstellungsbereich bestaunt werden, wo sich weitere Unternehmen präsentierten und alle Interessierten zu spannenden Fachgesprächen einluden. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Ausstellern Caresoft (auch MINS-Partner), Catarc, Contact, Deloitte (auch MINS-Partner), DXC (auch MINS-Partner), ENX (auch MINS-Partner), FPT (auch MINS-Partner), PTC, Siemens (auch MINS-Partner), VDI und VDA QMC für die anregende und erfolgreiche Zusammenarbeit beim VDA Mobility Innovation Summit. Ganz herzlich bedanken wir uns auch bei unseren weiteren Partnern AUMOVIO, CMS, Michelin Reifenwerke und Qualcomm sowie unseren Medienpartnern.
Mit diesen Eindrücken bedanken wir uns bei allen Teilnehmenden und freuen uns schon jetzt auf den Mobility Innovation Summit 2027.
Bildnachweis aller Fotos und Video: VDA/Ch.Lietzmann
Fragen zur Veranstaltung? Ihre Ansprechpersonen:





Events & Protokoll
Anja Michael
Referentin





Fahrzeugtechnologien & Eco-System
Michael Bauer
Leiter der Abteilung


