Am 7. Mai hat der Verband der Automobilindustrie (VDA) sein Feedback im Rahmen der zweiten Konsultation der Europäischen Kommission zum Umweltomnibus eingereicht. Das Feedback umfasst die Themen Verpackungsverordnung (PPWR), Industrieemissionsrichtlinie (IED), Mikroplastik sowie die SCIP-Datenbank für besonders besorgniserregende Stoffe.
Insgesamt begrüßt der VDA die Bemühungen der Europäischen Kommission sowie verschiedene der im Verordnungsentwurf vorgeschlagenen Änderungen. Gleichzeitig macht der Verband deutlich, dass die zunehmende Dichte an Berichtspflichten und bürokratischen Auflagen Unternehmen der Automobilindustrie und vieler anderer Branchen seit Jahren vor erhebliche Herausforderungen stellt.
Während die Vorschläge zur IED zu einer Verringerung des Verwaltungsaufwands beitragen können – etwa durch die Einführung eines Umweltmanagementsystems auf Unternehmens- statt auf Betriebsebene oder durch die Streichung des Chemikalienverzeichnisses –, verfehlen die aktuellen Vorschläge in anderen Bereichen, beispielsweise bei der PPWR oder im Zusammenhang mit besonders besorgniserregenden Stoffen, das angestrebte Ziel der Vereinfachung.
Bereits im Rahmen der ersten Konsultationsrunde im September 2025 hatte sich der VDA eingebracht.