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    VDA Position
    Die Verordnung über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (Alternative Fuels Infrastructure Regulation, AFIR) ist ein zentrales Instrument der EU zur Defossilisierung des Straßenverkehrs. Sie verpflichtet die Mitgliedstaaten erstmals verbindlich zum flächendeckenden, EU-weiten Ausbau von Ladeinfrastruktur sowie von Wasserstoff-Tankstellen. Ziel ist eine verlässliche, interoperable und nutzerfreundliche Versorgung mit alternativen Antriebsenergien. Artikel 24 fordert die Kommission auf, die AFIR bis zum 31. Dezember 2026 und danach alle fünf Jahre zu überprüfen. Mit der aktuellen Diskussion über die CO2-Flottenregulierungen und die schleppende Nachfrage der E-Mobilität in Europa sieht der VDA eine klare Diskrepanz. Die Empfehlung zu Art. 24 daher: Überprüfung der AFIR bis Sommer 2026 sowie ein regelmäßiges Monitoring jährlich, einschließlich einer transparenten und europaweit vergleichbaren Berichterstattung zur Umsetzung in allen Mitgliedstaaten. Zur Überprüfung der AFIR formuliert der VDA 15 politische Kernforderungen zum Aufbau von Ladeinfrastruktur und Wasserstoff-Tankstellen in Europa.