Automobilindustrie begrüßt EU-China Investitionsabkommen

Berlin, 30. Dezember 2020

Verbesserter Marktzugang und faire Wettbewerbs-bedingungen für Automobilindustrie - Deutsche Hersteller produzierten 2019 über 5 Mio. Pkw in China

Die Europäische Union und die Volksrepublik China haben am heute den Abschluss der vor sieben Jahren begonnenen Verhandlungen zu einem Investitionsabkommen verkündet. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) begrüßt diese Einigung. Das Investitionsabkommen zwischen der Volksrepublik und der EU soll zu mehr Planungssicherheit und einfacherem Marktzugang für europäische Unternehmen in China beitragen. Zudem soll das Abkommen die weitere Annäherung der Wettbewerbsbedingungen zwischen diesen wichtigen Automobilmärkten fördern und Anreize für mehr Handel und Investitionen zwischen China und der EU bieten. Noch liegt der Vertragstext der Öffentlichkeit nicht vor. 
 
„Das erst kürzlich verabschiedete Abkommen RCEP (Regional Comprehensive Economic Partnership) habe Europa wieder gezeigt, wie wichtig Handels- und Investitionsabkommen sind. RCEP schafft die größte Freihandelszone der Welt und verbindet China mit den ASEAN-Mitgliedsstaaten Japan, Südkorea, Neuseeland und Australien", so Müller weiter.

„Das Investitionsabkommen bedeutet eine Stärkung für den Standort Deutschland, den internationalen Handel und den. Wettbewerb. Es muss nun möglichst schnell ratifiziert werden", erklärt VDA-Präsidentin Hildegard Müller. "Für unsere Unternehmen wird die Planungs- und Investitions-sicherheit gestärkt. Zudem leisten solche Abkommen immer auch einen wichtigen Beitrag zum Dialog über Menschenrechts- und Umwelt-schutzstandards. Auch deshalb unterstützen wir den Fortschritt in den Beziehungen zwischen Brüssel, Berlin und Peking.

Der chinesische Markt gewinnt für die deutsche Automobilindustrie schon seit vielen Jahren an Bedeutung. Ob als Produktionsstandort, Absatz- oder Exportmarkt: Die Volksrepublik spielt eine zentrale Rolle bei der Sicherung von Arbeitsplätzen auf beiden Seiten. So unterhalten VDA-Mitglieder über 350 Standorte in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt – so viel wie an keinem anderen Auslandsstandort. Deutsche Hersteller produzierten im vergangenen Jahr 5,1 Mio. Pkw in China und beschäftigen über 125.000 Mitarbeiter in China.

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