VDA gewinnt mit RSCI-Initiative Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte in der Kategorie Lieferkette

    Berlin, 09. Juni 2022

    Responsible Supply Chain Initiative RSCI e.V. als Zukunftsmodell für mehr Nachhaltigkeit, mehr Umwelt- und Arbeitsschutz – Auszeichnung als Bestätigung und Zukunftsauftrag

    Die Responsible Supply Chain Initiative (RSCI) e.V., gegründet durch den VDA, wird mit dem „Deutschen Awards für Nachhaltigkeitsprojekte 2022“ in der Kategorie „Lieferkette“ ausgezeichnet. Der Preis wird gemeinsam von dem Nachrichtensender ntv, dem DUP UNTERNEHMER Magazin und dem Deutschen Institut für Service-Qualität vergeben; Schirmherrin des Awards ist Brigitte Zypries, Bundesministerin a.D.
     
    „Wir freuen uns über die Auszeichnung unserer Initiative mit dem deutschen Nachhaltigkeitspreis und danken insbesondere allen beteiligten Gründungsmitgliedern für die gute Aufbauarbeit. Die RSCI wird sich weiter entwickeln, wachsen und zukünftig ein immer wichtigeres Tool für die Erfüllung der unternehmerischen Sorgfaltspflicht innerhalb der Automobilindustrie sein“, erklärt Frank Rehder, Vorstandsvorsitzender der RSCI.
     
    „Die Auszeichnung ist Bestätigung für dieses wichtige Zukunftsprojekt und gleichzeitig Motivation und Auftrag, die RSCI als wichtigen Baustein zur Erfüllung der unternehmerischen Sorgfaltspflicht und gesetzlichen Anforderungen weiter zu etablieren und auszubauen. Ich danke allen Beteiligten herzlich für ihr Engagement und freue mich, Teil dieses herausragenden Projekts zu sein“, sagt VDA-Geschäftsführer Andreas Rade.
     
    „Unternehmen haben eine Verantwortung gegenüber Umwelt und Menschen – überall auf der Welt. Um mehr Umwelt- sowie Arbeitsschutz zu gewährleisten und Nachhaltigkeit zu fördern, ist die RSCI e.V. von zentraler Bedeutung. Wir sind uns sicher, dass der Verein sich schon bald über viele weitere Mitglieder freuen kann“, so Rade. 
     
    Im Fokus der Vereinsarbeit steht die Überprüfung und Weiterentwicklung der Nachhaltigkeit von Unternehmen in ihren Lieferketten mittels Vor-Ort-Assessments und entsprechender Nachverfolgung. Mit dem eigens dafür entwickelten Programm können Aufwand, Kosten und schließlich auch die Ergebnisse geteilt und damit Mehrfach-Auditierungen vermieden werden. Es bietet somit einen Mehrwert für den Auftraggeber und das geprüfte Unternehmen. Ziel ist es, grundlegende Transparenz über Arbeitsbedingungen herzustellen, deswegen finden auch entsprechende Prüfungen direkt am Produktionsstandort statt. Das Programm fördert die Lieferantenentwicklung und trägt zur Weiterentwicklung und stetigen Verbesserung der Nachhaltigkeit bei. 
     
    Das Programm unterstützt außerdem die Unternehmen dabei, die Anforderungen der Kunden, des Gesetzgebers und der Stakeholder umzusetzen und leistet somit auch einen Beitrag zur Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht der Unternehmen.
     
    Die gemeinsam erarbeiteten Inhalte und Prozesse werden mit einem erfahrenen Programmanbieter aus dem Bereich der Sozial-Auditierung implementiert. Aktuell läuft die operative Phase, in der die Gründungsmitglieder risikobasiert erste Pilotaudits durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier
     

    Simon Schütz
    Pressestelle

    Simon Schütz

    Leiter der Pressestelle, Sprecher, Schwerpunkt Politik und Gesellschaft