Deutsche Automobilindustrie zeigt ihre Innovationskraft
VDA Mobility Innovation Summit 2026
Pressemitteilung
Pressemitteilung
Zukunftsthemen der Mobilitätsbranche rund um Künstliche Intelligenz, Software-Defined Vehicles, autonomes Fahren, Cybersecurity im Fokus – Industrie stellt Innovationskraft unter Beweis – Technologieführerschaft braucht passende Rahmenbedingungen – Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts entscheidende Hebel
Der VDA Mobility Innovation Summit bringt am 26. und 27. März 2026 in Berlin erneut führende Köpfe aus Industrie, Politik und Wissenschaft zusammen. Der Summit bietet eine branchenübergreifende Plattform für wegweisende Ideen und Innovationen. Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf den digitalen Zukunftsthemen Software-Defined Vehicles, KI in der Produktentwicklung, Cybersecurity sowie automatisiertes und autonomes Fahren. Eröffnet wird die Veranstaltung durch den Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Dr. Karsten Wildberger. In zehn verschiedenen Panels diskutieren die mehr als 50 Rednerinnen und Redner im Anschluss die neuesten technologischen Trends der Branche.
„Die Innovationskraft unserer Unternehmen ist einzigartig und die Entschlossenheit, mit der die Unternehmen die klimaneutrale und digitale Transformation vorantreiben, großartig. Das wird in den kommenden zwei Tagen in den vielen hochkarätig besetzten Panels und Keynotes hautnah zu erleben sein", so VDA-Präsidentin Hildegard Müller bei der Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, unterstreicht: „Künstliche Intelligenz wird die Automobilbranche grundlegend verändern – von der Entwicklung über Produktion bis hin zum autonomen Fahren. Deutsche Autobauer gehören hier zur Weltspitze – und das soll so bleiben. Dafür wollen wir unseren innovativen Unternehmen den Rücken stärken: mehr Freiräume für neue Ideen, weniger Bürokratie. Wir setzen uns in Brüssel für praxisnahe Regeln ein und machen in Berlin Schluss mit dem Goldplating, also der Übererfüllung, europäischer Vorgaben. Nur so sichern wir Technologieführerschaft und Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland. Ich freue mich daher auf die Diskussionen beim Mobility Innovation Summit – darüber, wie wir Deutschland bei dem Thema KI gemeinsam stark aufstellen können.“
Dr. Rolf-Dieter Jungk, Staatssekretär im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, betont: „Klimaneutrale Mobilität braucht Batterien. Sie sind Differenzierungsmerkmal und Wertschöpfungsträger. Wir wollen, dass diese Wertschöpfung bei uns stattfindet. Deshalb sind Batterietechnologien ein wichtiger Bestandteil der Hightech Agenda Deutschland. Die Hightech Agenda ist klar auf Wertschöpfung ausgerichtet. Sie sichert und schafft Wertschöpfung in Deutschland und sie ist eine Mitmachagenda: Entlang klimaneutraler Mobilität und fünf weiterer Schlüsseltechnologien entstehen Roadmaps – verbindlich, transparent, für alle und mit klarer Rollenverteilung. So führen kluge Ideen aus der Forschung zu wettbewerbsfähiger Wertschöpfung und Wohlstand. Und Innovationen kommen schneller auf die Straße.“
VDA fordert innovations- und investitionsfreundliche Politik
„Die Automobilindustrie setzt mit ihrer Innovationskraft weltweit Maßstäbe. Doch das allein reicht nicht, um hierzulande weiter Wachstum und Wohlstand zu generieren. Zukunft entsteht nur dort, wo technische Innovationen und neue Ideen nicht nur erfunden, sondern auch umgesetzt werden können. Damit die Unternehmen der deutschen Automobilindustrie ihre Technologieführerschaft weiter auch in Deutschland demonstrieren können, braucht es vor allem die passenden Rahmenbedingungen, eine innovations- und investitionsfreundliche Politik. Doch aktuell erleben wir, dass die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit des Standorts die größte Herausforderung für die Unternehmen ist und bereits zu Verlagerungstendenzen führt. Entscheidend ist deshalb: Die Resilienz und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland müssen gestärkt werden, das ist der entscheidende Hebel. Als deutsche Automobilindustrie haben wir unsere Stärke, unsere Anpassungsfähigkeit und Innovationskraft immer wieder unter Beweis gestellt. Jetzt müssen Berlin und Brüssel sich beweisen und alles auf die Agenda setzen, was Wohlstand, Wachstum und Innovationen – so wie wir sie hier auf dem Mobility Innovation Summit erleben – ermöglicht", betont Müller.
„Gerade im Digitalbereich fehlt es bisweilen an einer praxisnahen Ausgestaltung gesetzlicher Anforderungen. Die Politik muss vor allem Doppelregulierung vermeiden und Anreize setzen, die neue Innovationen ermöglichen, die praktische Anwendung ermöglichen und somit Aufschwung, Wachstum und Arbeitsplätze schaffen. Klar ist: Wir brauchen auf allen Ebenen von Staat und Gesellschaft eindeutig mehr Mut, Offenheit und Umsetzungsmöglichkeiten für Innovationen."
Ein Beispiel sei das autonome Fahren. „Die deutschen Hersteller und Zulieferer sind im weltweiten Wettbewerb um die Entwicklung dieser Schlüsseltechnologie ganz vorne mit dabei. Damit wir autonome Fahrzeuge aber bald auch im Regelbetrieb auf Deutschlands Straßen sehen können, braucht es praxistaugliche Test-, Erprobungs- und Genehmigungsregelungen. Genauso entscheidend: Der Ausbau der digitalen Infrastruktur, um autonome Fahrzeuge zu etablieren", so die VDA-Präsidentin.
Angesichts der zunehmenden Digitalisierung von Fahrzeugen steht auch das Thema Cybersecurity als Schwerpunkt auf der Agenda des Mobility Innovation Summits. VDA-Geschäftsführer Dr. Marcus Bollig anlässlich der Eröffnung: „Mit wachsender Konnektivität steigen auch die Anforderungen an robuste Sicherheitsarchitekturen. So erfordern etwa Over-the-Air-Updates oder Vehicle-to-X-Kommunikation leistungsfähige Verschlüsselungs- und Authentifizierungsverfahren sowie kontinuierliche Monitoring-Systeme, die potenzielle Angriffe frühzeitig erkennen und abwehren. Als Industrie setzen wir hier auf internationale Standards, um Sicherheit und Vertrauen nachhaltig zu gewährleisten."
Neben Keynotes und Panels bietet der VDA Mobility Innovation Summit in diesem Jahr zusätzlich Raum für vertiefende interaktive Fachformate, persönliche Gespräche und Austausch mit den relevanten Akteuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Auch das beliebte Netzwerk-Format ‚MINS Night‘ findet erneut statt.
Kontakt





Sprecherin
Felicia Fullbrecht
Schwerpunkt Technik, Antriebe der Zukunft & Elektromobilität, Nutzfahrzeuge und IAA MOBILITY & TRANSPORTATION