Kommentierung

    VDA-Präsidentin Hildegard Müller zum Utility Factor

    Berlin, 03. November 2026

    VDA-Präsidentin Hildegard Müller: 

    „Die Zeit läuft, Brüssel muss jetzt umgehend der Plug-in-Technologie eine Perspektive geben. Wir erwarten dafür eine entsprechende Unterstützung aus Berlin. Seit Monaten weisen wir auf den Handlungsbedarf hin. Es ist absolut unverständlich, dass die EU weiter an der für diesen Monat vorgesehenen Verschärfung des sogenannten Utility Factors für Plug-in-Hybride festhält. Damit gefährdet Brüssel allein in Deutschland rund 50.000 Arbeitsplätze, insbesondere auch in der Zulieferindustrie. Das ist das Gegenteil der technologieoffenen und wirtschaftsfreundlichen Politik, die Brüssel versprochen hat. Es ist unverantwortlich, wenn die EU jetzt nicht schnellstmöglich dafür sorgt, dass der Plug-in-Hybrid auch in Europa eine Zukunft hat. Die wirtschaftlichen Folgen für das Nicht-Handeln bezahlen Zehntausende mit ihren Jobs. Wir drohen, eine Technologie in Europa zu verlieren, die weltweit nachgefragt wird. 

    Fakt ist: Weltweit wird der Plug-in-Hybrid weiter von großer Bedeutung sein, das zeigen alle Zahlen. Wird diese Technologie in der EU verunmöglicht, sind die Konsequenzen – insbesondere für die deutsche und europäische Zulieferindustrie und ihre Beschäftigten – verhängnisvoll. Deshalb ist die klare Forderung der Autoindustrie an Brüssel: Stoppt sofort die Verschärfung des Utility-Faktors für die Hybride. “

    Kontakt:

    Kommunikation, Events & Marketing

    Simon Schütz

    Abteilungsleiter