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    Marktentwicklungen

    Immer weniger Mitarbeiter in der Stammbelegschaft

    Im Dezember 2020 lag das Beschäftigungsniveau erstmals seit Dezember 2015 unterhalb von 800.000 Angestellten. Damit beschleunigt sich eine negative Entwicklung, welche in der zweiten Jahreshälfte des Jahres 2019 begann.

    Im Dezember 2020 lag das Beschäftigungsniveau erstmals seit Dezember 2015 unterhalb von 800.000 Angestellten. Damit beschleunigt sich eine negative Entwicklung, welche in der zweiten Jahreshälfte des Jahres 2019 begann.

    Die Coronakrise verschärfte den Trend

    Im Jahr 2020 ist die Anzahl der Beschäftigten in den Stammbelegschaften der Automobilindustrie am Standort Deutschland gesunken. Im Mittel des vergangenen Jahres waren 809.000 Personen in den Betrieben der Hersteller von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen beschäftigt.

    Das entspricht einem Rückgang von drei Prozent beziehungsweise 23.800 Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr. Nach einer achtjährigen Wachstumsperiode mit einem Beschäftigungsrekord in der Hochkonjunktur im Jahr 2018 hatte die Beschäftigung bereits 2019 ein Plateau erreicht und begann in der zweiten Jahreshälfte zu sinken. Dieser Trend wurde durch die Coronakrise 2020 beschleunigt. Im Dezember 2020 lag das Beschäftigungsniveau erstmals seit Dezember 2015 unterhalb von 800.000.

    Dabei verzeichneten alle Herstellergruppen der Automobilindustrie Rückgänge, wenngleich mit unterschiedlicher Intensität. Die – gemessen an der Beschäftigungszahl – größte Herstellergruppe, die Hersteller von Kraftwagen und -motoren beziehungsweise die OEMs, hatten im Mittel des Jahres 2020 ein Beschäftigungsvolumen von 470.000 (−3 Prozent beziehungsweise −14.000 Beschäftigte).

    Die Zulieferer hielten das Niveau ihrer Stammbelegschaften ihrer Betriebe in Deutschland knapp oberhalb der Grenze von 300.000 Personen – ein Rückgang von drei Prozent beziehungsweise 9.500 auf 301.000 Beschäftigte. Mit gut 38.000 Beschäftigten erreichten die Hersteller von Karosserien, Anhängern und Aufbauten 2020 knapp den Stand des Vorjahres (−1 Prozent) – in absoluten Zahlen circa 300 Beschäftigte weniger als 2019.

    Ansprechpartnerin

    Doreen Hüls

    Automobilprognosen, Internationale Nutzfahrzeugkonjunktur, US-Light-Vehicle-Markt, Forschung und Entwicklung

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