Marktentwicklungen

    Automobilindustrie in Deutschland mit Umsatzplus

    Die Umsätze der deutschen Automobilindustrie stiegen 2022 um 10 Prozent auf 558,1 Milliarden Euro. Damit lag der Umsatz in der Automobilindustrie um nahezu 50 Prozent über dem Vorkrisenniveau des Jahres 2020.

    Die Umsätze der deutschen Automobilindustrie stiegen 2022 um 10 Prozent auf 558,1 Milliarden Euro. Damit lag der Umsatz in der Automobilindustrie um nahezu 50 Prozent über dem Vorkrisenniveau des Jahres 2020.

    Trotz einer wirtschaftlich angespannten Lage konnte die Automobilindustrie ihren Umsatz aus der Inlandsproduktion auch im Jahr 2023 steigern. Im vergangenen Jahr stieg er 10 Prozent auf knapp 558,1 Milliarden Euro. Ein Teil des Umsatzplus dürfte dabei auch der immer noch erhöhten Inflation geschuldet sein. Das Umsatzplus verteilte sich dabei etwa proportional auf das Inlands- (+11 Prozent) und Auslandsgeschäft (+10 Prozent). Knapp 70 Prozent des Gesamtumsatzes ging dabei auf das Auslandsgeschäft zurück, etwa 30 Prozent davon entfielen wiederum auf Geschäfte mit Ländern innerhalb der Eurozone. Der Umsatz aus dem Geschäft mit Kunden innerhalb der Eurozone stieg dabei um 21 Prozent und damit deutlich stärker als der Umsatz mit Kunden außerhalb der Eurozone (+6 Prozent).

    Das Umsatzplus erstreckte sich dabei über alle Herstellergruppen, wobei die Hersteller von Kraftwagen und -motoren ihren Umsatz um 11 Prozent auf 451,8 Milliarden Euro am stärksten steigern konnten. Damit wurden etwas mehr als vier Fünftel des insgesamt erzielten Umsatzes aus der Inlandsproduktion von den OEMs generiert. Die Hersteller von Karosserien, Aufbauten und Anhängern steigerten ihren Umsatz im vergangenen Jahr um knapp 3 Prozent auf 14,4 Milliarden Euro. Die Zulieferer verbuchten 2023 ein Umsatzwachstum um 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt erzielten die Hersteller von Teilen für Kraftwagen und Kraftwagenmotoren einen Umsatz von 91,9 Milliarden Euro. Damit erwirtschafteten sie knapp 16 Prozent des Gesamtumsatzes der automobilen Inlandsproduktion.

    Quelle der Daten: Statistisches Bundesamt

    Letzte Aktualisierung: 29.05.2024

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