Herstellung und Technologien

    Die Brennstoffzelle

    Im Bereich des Straßengüterverkehrs ist der Einsatz von Wasserstoff, etwa in Verbindung mit der Brennstoffzelle oder im Hubkolbenmotor, eine Möglichkeit, den Antrieb von Nutzfahrzeugen komplett klimaneutral darzustellen – und dem Spediteur ein hocheffizientes Transportmittel zur Verfügung zu stellen.

    Im Bereich des Straßengüterverkehrs ist der Einsatz von Wasserstoff, etwa in Verbindung mit der Brennstoffzelle oder im Hubkolbenmotor, eine Möglichkeit, den Antrieb von Nutzfahrzeugen komplett klimaneutral darzustellen – und dem Spediteur ein hocheffizientes Transportmittel zur Verfügung zu stellen.

    Investitionen in die Technologie fördern

    Die Idee, Autos mit Wasserstoff und Brennstoffzelle anzutreiben, gab es bereits vor 50 Jahren. Jetzt will eine Allianz aus Nutzfahrzeugherstellern und Energieunternehmen der Technologie zum Durchbruch verhelfen. Dabei gibt es noch einige Hindernisse zu überwinden. 

    Eine große Herausforderung stellt derzeit noch die Produktion von grünem Wasserstoff dar, denn eine industrielle Produktion von grünem Wasserstoff verlangt den gleichzeitigen weltweiten Ausbau der regenerativen Stromerzeugung. Wasserstoff wird heute zu einem überwiegenden Anteil aus Erdgas gewonnen. Ziel muss es sein, über regenerative Energien und nachhaltige Verfahren eine vollständige „Null-Emissionen-Mobilität“ zu realisieren. Deswegen gilt es, in den nächsten Jahren verstärkt auf die Produktion von grünem Wasserstoff zu setzen und diese voranzutreiben. Dafür bedarf es des Bekenntnisses seitens der Politik hierzu, gesetzlicher Rahmenbedingungen, die Investitionen in die notwendigen Technologien erlauben, und einer Anschubfinanzierung durch gesetzliche Abnahmequoten. Nur so kann der Einsatz von Wasserstoff im Straßenverkehr gelingen.

    Gleichzeitig gilt es, das Verteilernetz für Wasserstoff weiter auszubauen. Wir begrüßen den Entwurf des „Fit for 55“-Pakets der Europäischen Kommission, die hierfür Vorschläge gemacht hat.

    Antrieb für klimaneutralen Güterverkehr

    Gerade im Bereich des Straßengüterverkehrs ist der Einsatz von Wasserstoff, etwa in Verbindung mit der Brennstoffzelle oder im Hubkolbenmotor, eine Möglichkeit, den Antrieb von Nutzfahrzeugen komplett klimaneutral darzustellen und dem Spediteur ein hocheffizientes Transportmittel zur Verfügung zu stellen. Der Einsatz von Wasserstoff in Brennstoffzellen in Lkw und Bussen ermöglicht eine ähnliche Flexibilität und vergleichbare Leistungsprofile wie beim konventionell angetriebenen Lkw und Bus.

    Der notwendige Einsatz von grünem Wasserstoff und dessen derzeit fehlende Verfügbarkeit einerseits, die fehlenden Betankungsmöglichkeiten für Lkw und Busse andererseits sowie die Kosten für die Brennstoffzelle sind derzeit limitierende Faktoren für eine breite Einführung dieser Technologie. Für den Straßengüterverkehr muss daher zeitnah ein Kernnetz aus Wasserstofftankstellen aufgebaut werden.

    Um dem gerecht zu werden, sollten in Europa rund 300 Lkw-geeignete Wasserstofftankstellen bis 2025 (beziehungsweise 85 in Deutschland) und mindestens 1.000 Wasserstofftankstellen in Europa (beziehungsweise 300 in Deutschland) bis spätestens 2030 aufgebaut werden. Die Wasserstofftankstelle für Nutzfahrzeuge (Lkw und Busse) sollte eine tägliche Mindestkapazität von mindestens sechs Tonnen Wasserstoff mit mindestens zwei Betankungspunkten pro Station haben. Die technischen Spezifikationen und das Ziel sollten im Jahr 2025 überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

    Ansprechpartner

    Götz Schneider
    Abteilung Verkehr & Transport | Klima, Umwelt & Nachhaltigkeit - Fachgebiet Klima

    Götz Schneider

    Leiter

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