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    Innovationen, Arbeit, Klimaschutz

    Handel und Globalisierung

    Liberale und regelbasierte Handels- und Investitionsbedingungen sind Grundvoraussetzung für unsere Industrie, unsere Arbeitsplätze, unseren Wohlstand. Das gilt gerade für eine Industrie, die global so erfolgreich und so vernetzt ist wie die Automobilindustrie.

    Liberale und regelbasierte Handels- und Investitionsbedingungen sind Grundvoraussetzung für unsere Industrie, unsere Arbeitsplätze, unseren Wohlstand. Das gilt gerade für eine Industrie, die global so erfolgreich und so vernetzt ist wie die Automobilindustrie.

    Freier und fairer Welthandel kommt allen Ländern zugute

    • Erhebliche Anteile der Wirtschaftsleistung – und damit der Arbeitsplätze, der öffentlichen Investitionen in Infrastrukturen und der sozialen Sicherung – in Deutschland hängen direkt oder indirekt vom Export und der Produktion durch deutsche Unternehmen im Ausland ab.
    • Gelingt es nicht, in Deutschland ausreichend viel erneuerbare Energie zu produzieren, wird die Bedeutung von Energieimporten in Form von Strom aus erneuerbaren Energien, Wasserstoff und klimaneutral produziertem Gas weiter steigen, je weniger Kernenergie, fossiles Gas, Öl und Kohle wir verbrauchen wollen.
    • Die sichere und verantwortungsvolle Versorgung mit essenziellen Batterierohstoffen wie Kobalt, Nickel, Lithium und Kupfer ist ein Schlüssel für den Erfolg der Elektromobilität, deshalb setzen wir uns für faire Abbaubedingungen und langfristige strategische Partnerschaften mit Ländern ein, die diese Rohstoffe liefern.
    • Wir setzen weiter auf handelspolitischen Multilateralismus. Abschottung und Protektionismus lehnen wir ab.
    • Handel und Investitionen leisten einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung und Entwicklung von Schwellenländern.
    • Nachhaltige Lieferketten und der Schutz von Menschenrechten, Umwelt und Klima sind ein zentrales Anliegen unserer Branche. Sie lassen sich in fairen Handelsbeziehungen und offenen Märkten besser erreichen.

    Dafür brauchen wir:

    • Ein globales Level Playing Field und faire Regeln für alle im globalen Handel: zum Wohle aller Marktteilnehmer. Dafür sind multilaterale Institutionen wie die Welthandelsorganisation (WTO) wichtige Instrumente.
    • Eine effektive, transparente und durchsetzungsstarke deutsche und europäische Handelspolitik. Das Konzept der offenen strategischen Autonomie darf nicht protektionistischen Zwecken dienen.
    • Zudem brauchen wir mehr Handelsabkommen der EU, wie MERCOSUR und CETA, aber auch ein Abkommen mit Indien und den ASEAN-Ländern. Die EU sollte moderne Freihandelsabkommen mit weiteren wichtigen Märkten vorantreiben.
    • Ausbau und Vertiefung der transatlantischen Beziehungen.
    • Investitionsabkommen wie das der EU mit China stellen wichtige Schritte für einen Prozess zu immer besseren Rahmenbedingungen für fairen Wettbewerb dar.
    • Fortwährende Unterstützung und Zusammenarbeit in Bezug auf die Erschließung von Zukunftsmärkten wie Afrika und Indien.
    • Möglichst transparente und berechenbare Bedingungen für Investitionen in den Märkten. Rechtssicherheit und Transparenz sind wichtige Güter. Belastbare, stabile und faire Handelsbeziehungen mit allen Energie produzierenden Staaten sowie den Ländern entlang von Transportwegen.
    • Weltweite Regeln und Übereinkommen zum Schutz geistigen Eigentums.
    • Ein vor allem für kleine und mittlere Unternehmen praktikables Lieferkettengesetz auf europäischer Ebene, das die deutsche Regelung ablöst. Dieses darf nicht zu Wettbewerbsnachteilen gegenüber Marktteilnehmern führen, die sich weniger für Menschenrechte in Lieferketten engagieren als die deutsche Automobilindustrie.
    Inge Niebergall
    Ansprechpartnerin

    Inge Niebergall

    Leiterin der Abteilung Industrie-, Digitalstrategie und Grundsatzfragen