Wirtschaftspolitik

    Handel mit Schwellenländern

    VDA und GIZ arbeiten daran, Handelshemmnisse zu Ländern wie China, Indien oder Mexiko ab- und den Kontakt für etwaige Partnerschaften aufzubauen.

    VDA und GIZ arbeiten daran, Handelshemmnisse zu Ländern wie China, Indien oder Mexiko ab- und den Kontakt für etwaige Partnerschaften aufzubauen.

    VDA und GIZ bieten Hilfe an

    Die Internationalisierungsstrategie der deutschen Automobilindustrie führt zu vermehrten Aktivitäten in Entwicklungs- und Schwellenländern. Um den Unternehmen der deutschen Automobilindustrie den Marktzugang in diesen Ländern zu erleichtern, arbeitet der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zusammen. Das BMZ kann über seine vor Ort tätigen Experten den Unternehmen Zugang zu weitverzweigten lokalen Netzwerken verschaffen. Daneben bietet es auch diverse Förderungen für den Eintritt in schwierige Märkte an.

    In der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft legt das BMZ seinen regionalen Fokus auf Afrika, ist aber auch in Asien, im Nahen Osten und in Lateinamerika stark aufgestellt. Neben dem regionalen gibt es zwei thematische Schwerpunkte: Fluchtursachenbekämpfung und Nachhaltigkeit in der Lieferkette.

    Um einen Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen zu leisten, unterstützt das BMZ gemeinsam mit deutschen Unternehmen und Verbänden die Berufsausbildung und die Unternehmensansiedlung in Ländern Afrikas und des Nahen Ostens. Damit sollen vor Ort Arbeitsplätze und Perspektiven entstehen. In Zusammenarbeit mit deutschen Verbänden werden derzeit Ausbildungszentren in diversen Ländern geplant. Dort sollen Menschen in technischen Berufen ausgebildet werden. Dies dient sowohl zur Qualifizierung einheimischer Fachleute als auch als Anreiz zur Ansiedlung internationaler Investoren.

    Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Schaffung von mehr Nachhaltigkeit in der Lieferkette. Dabei geht es vor allem um die Einhaltung von Umwelt-, Energie und Sozialstandards. In einem beispielhaften Projekt unterstützt das BMZ seit Ende 2015 einen großen deutschen Automobilzulieferer in Mexiko beim Aufbau eines nachhaltigen Lieferantenmanagements. Im Rahmen dieses Projekts sollen lokale Lieferanten ausgebildet werden, um ihr Umwelt- und Energiemanagement zu optimieren. Hierbei übernimmt das BMZ mehr als 40 Prozent der Projektkosten. Die Projekte helfen Unternehmen dabei, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, und fördern gleichzeitig die Wirtschaftsaktivitäten in den Entwicklungs- und Schwellenländern.

    Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützt in Kooperation mit dem VDA die Automobilindustrie beim Abbau von Hemmnissen im Handel mit China, Indien, Mexiko, Brasilien und Indonesien.

    Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) wird das sogenannte „Globalprojekt Qualitätsinfrastruktur“ (GPQI) durchgeführt, in dem fachpolitische Dialoge zu verschiedenen Themenfeldern stattfinden. Haben Sie Schwierigkeiten in den Bereichen Messwesen, Standardisierung oder Normung und Zertifizierung, Konformitätsbewertung und Akkreditierung sowie Marktüberwachung und Produktsicherheit? Suchen Sie Kontakt zu den Institutionen vor Ort? Melden Sie sich bei uns!

    Angela Mans
    Ansprechpartnerin Brasilien

    Angela Mans

    Leiterin des Fachgebiets Außenwirtschaft, Handel und Zölle

    Marius Ochel
    Ansprechpartner Afrika & Indien

    Marius Ochel

    Leiter Cluster Internationale Verbändepartnerschaften Afrika und Indien

    Ansprechpartnerin Indien

    Inesa Kachmarchyk

    Referentin Cluster Internationale Verbändepartnerschaften Afrika und Indien