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    Cluster Internationale Verbändepartnerschaften Indien und Afrika

    Unter finanzieller Förderung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) führt der VDA Partnerschaften mit Verbänden in Indien und Afrika. Sie bieten den Mitgliedsunternehmen vielfältige Möglichkeiten zur Kooperation und Kontaktvermittlung.

    Unter finanzieller Förderung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) führt der VDA Partnerschaften mit Verbänden in Indien und Afrika. Sie bieten den Mitgliedsunternehmen vielfältige Möglichkeiten zur Kooperation und Kontaktvermittlung.

    Verbändepartnerschaft mit Indien

    Derzeit besitzen nur etwa drei Prozent der indischen Bevölkerung ein Auto – in Deutschland sind es fast 70 Prozent. Der Anteil des asiatischen Landes am weltweiten Automobilmarkt wird sich nach aktuellen Prognosen bis zum Jahr 2025 nahezu verdoppeln. Das Land bietet daher enormes Potenzial, sich zu einem wichtigen Wachstumsmarkt für die deutsche Automobilindustrie zu entwickeln, der als Exportmarkt, Produktionsstandort und Lieferantenbasis vielfältige Chancen bietet.

    Der Verband der Automobilindustrie (VDA) unterstützt die nachhaltige Entwicklung der Automobilindustrie vor Ort. Die seit 2017 etablierte Verbändepartnerschaft zwischen dem Herstellerverband Society of Indian Automobile Manufacturers (SIAM), dem Zuliefererverband Automotive Component Manufacturers Association of India (ACMA) und dem VDA hat zum Ziel, den Austausch zwischen den Akteuren der Automobilindustrie zu stärken und den VDA-Mitgliedsunternehmen beim Marktzugang Hilfestellung zu leisten. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die sequa GmbH. Im Rahmen von Konferenzen, Workshops und gemeinsamen Studien führt die Verbändepartnerschaft unter Einbeziehung der Mitgliedsunternehmen aus beiden Ländern einen intensiven Dialog zu den Zukunftsthemen der Branche.

    Zu den Kernthemen gehören insbesondere die Elektromobilität, alternative Kraftstoffe und autonomes Fahren. Aber auch der freie und faire Handel zwischen beiden Ländern und die Herausforderungen in Lieferketten sind Themen der Partnerschaft. So knüpft diese Kooperation mit Unterstützung beider Regierungen ein enges Band zwischen der deutschen und indischen Automobilindustrie. Die Verbändepartnerschaft zwischen dem VDA, ACMA und SIAM wurde vom BMZ aufgrund des erfolgreichen Verlaufs um eine zweite Phase bis Dezember 2022 verlängert. Im Rahmen des Projekts hat der VDA eigene Ansprechpartner in Berlin sowie einen eigenen Ansprechpartner im Projektbüro in Neu-Delhi.

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    Deutsche Automobilindustrie verstärkt Verbindung mit Afrika

    Die Bevölkerung in Afrika wächst weiter. Immer mehr junge Menschen strömen auf den Arbeitsmarkt und hoffen, eine Beschäftigung zu finden, die ihren Lebensunterhalt sichert und ihnen eine Zukunftsperspektive verspricht. Der Bedarf an neuen Arbeitsplätzen liegt bei rund 20 Millionen pro Jahr. Viele davon könnten durch aufstrebende afrikanische Unternehmen oder die Investitionen ausländischer Unternehmen geschaffen werden. Allerdings schränken Investitions- und Handelshemmnisse die Aktivitäten der Privatwirtschaft in Afrika stark ein. Unzureichend qualifizierte Fachkräfte, mangelnde Infrastruktur und unterentwickelte Märkte stellen den Privatsektor vor große Herausforderungen. Das BMZ unterstützt mit der „Sonderinitiative Ausbildung und Beschäftigung“ deutsche, europäische und afrikanische Unternehmen und Investoren bei ihrem Engagement in Afrika. Die Verbändepartnerschaft zwischen dem Verband African Association of Automotive Manufacturers (AAAM) und dem VDA hat zum Ziel, in diesem Rahmen den Aufbau des Partnerverbandes zu stärken und damit letztendlich zur weiteren Industrialisierung des afrikanischen Kontinents beizutragen. 

    Bereiche wie digitale Wirtschaft und nachhaltige Mobilität weisen besonders hohes Entwicklungspotenzial auf. Der Automobil- und Logistiksektor nimmt durch seine nachhaltige Wertschöpfung in den Zuliefernetzwerken, Montagewerken, Distributionsstrukturen und panafrikanischen Handelsbeziehungen eine Schlüsselstellung ein und bietet großes Innovations-, Wachstums- und Jobpotenzial für den afrikanischen Kontinent. 

    Im Rahmen der Verbändepartnerschaft hat der VDA eigene Ansprechpartner in Berlin sowie ein Projektbüro vor Ort in Johannesburg/Südafrika und in Accra/Ghana. Das Projekt startete am 1. Juni 2020 und endet zunächst im Dezember 2023.

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    Marius Ochel
    Ansprechpartner Afrika & Indien

    Marius Ochel

    Leiter Cluster Internationale Verbändepartnerschaften Afrika und Indien

    Ansprechpartnerin Indien

    Inesa Kachmarchyk

    Cluster Internationale Verbändepartnerschaften Afrika und Indien

    Victoria Backhaus-Jerling
    Ansprechpartnerin Afrika

    Victoria Backhaus-Jerling

    Leiterin Projektbüro Südafrika VDA-AAAM

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