FAT-SCHRIFTENREIHE 341

    Weltweit besteht großes industrielles Interesse am Einsatz von Aluminium-Werkstoffen für die Speicherung von Druckwasserstoff. Insbesondere im Hinblick auf Brennstoffzellenfahrzeuge sind Aluminium-Werkstoffe aus Kosten- und Gewichtsgründen nahezu unverzichtbar. Durch das Projekt „Wasserstoffkompatibilität von Aluminium-Legierungen für Brennstoffzellenfahrzeuge“ wurden genormte Methoden zur Untersuchung der Wasserstoffkompatibilität an Aluminium-Legierungen auf deren Eignung wie bspw. der Reproduzierbarkeit oder Anwendung überprüft und Empfehlungen zur Verbesserung ausgearbeitet. Bei der Norm handelt es sich um die HPIS E 103:20XX (High Pressure Institute of Japan, Standard Test Method for Humid Gas Stress Corrosion Cracking of Aluminium Alloys for Compressed Hydrogen Containers), welche im Wesentlichen mit der DIN EN ISO 7866 für wieder befüllbare, nahtlose Gasflaschen aus Aluminium-Legierungen übereinstimmt. Diese fokussiert die Absicherung der Werkstoffe gegenüber Spannungsrisskorrosion. In dem vorliegenden Projekt wurde der Einfluss der Auslagerungsparameter auf die Aluminium-Legierung Proben untersucht. Durch eine beschleunigte Altersuntersuchung wurde die Durchführung eines geeigneten Pre-Screenings der Legierungen ermöglicht.