Forschungs- und innovationspolitische Rahmenbedingungen für die nachhaltige Absicherung des Technologiestandortes Deutschland

    Die Automobilindustrie in Deutschland ist mit ihren 787.000 direkten Mitarbeitern (Stand: 2021) und einem F&E-Anteil von über 6 % des Umsatzes (2020) eine der leistungsstärksten und innovativsten Branchen des Landes. Mit z. B. über 50 % der weltweiten Patente bei Zukunftsthemen, wie u. a. dem vernetzten und automatisierten Fahren, sichert sie ihre internationale Technologieführerschaft. Gemeinsam mit den Fördermaßnahmen der öffentlichen Hand leistet die Branche einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Technologiestandorts Deutschland. Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, die gesamten F&E-Aufwendung in Deutschland bis zum Jahr 2025 auf 3,5 % des Bruttoinlandsproduktes zu steigern. Dafür bedarf es passender forschungs- und innovationspolitischer Rahmenbedingungen, wie der Entbürokratisierung des gesamten Förderprozesses durch eine agile Ausgestaltung der zukünftigen Förderinstrumente.